Vemisster Kater und ein Huhn

Ein Huhn:
Auf der Suche nach einem vermissten Kater, schlug ich vor, dass wir alle Tiere, z. B. Weidetiere, die in der Umgebung standen ansprechen. Ein Huhn hat mich regelrecht angeschrien: „Ich weiß was, ich weiß was!“ Ich hatte noch gar nicht gefragt.

Das passiert übrigens öfter, dass die Tiere schon alleine die Gedanken gelesen haben und Kontakt aufnehmen, dass sie wissen, was ich fragen möchte.

Ich: „Hallo liebes Huhn, ich freue mich, dass Du mich ansprichst, hast Du Sammy, den Kater gesehen? Du weißt schon, der mit dem roten Fell.“
Huhn: „Er hat sich verirrt“
Ich: „Ist er hier bei Dir vorbeigekommenm?“
Huhn: „Nein, aber ich weiß es, ich weiß viel, über viele Tiere. Dafür müssen sie nicht hier vorbeikommen.“
Ich: Seine Familie sucht ihn, weißt Du, wo sie suchen sollen?“
Huhn: Das Huhn schickt mir das Bild von einer Scheune, das ich auch von Samy empfange, wenn ich ihn zu erreichen versuche.
Ich: „Weißt Du, ob er lebt?“
Huhn: „Nein, aber vor 2 Wochen hat er gelebt.“
Ich: „Kannst Du sonst noch etwas über ihn und zu seiner Situation sagen?“
Huhn: „Er ist traurig“
Ich: „Weil er nicht mehr nach Hause findet?“
Huhn: „Er ist ja noch sehr jung.“
Ich: „Weißt Du, ob er Hilfe gefunden hat?“
Huhn: „Er wurde gejagt von anderen Katzen, einem Hund und von Menschen“
Ich: „Hat er sich deshalb verirrt?“
Huhn: „Ja, er hat sich sehr viele Tage versteckt“
Ich: „Was sollen seine Menschen nur tun, um ihn zu finden?“
Huhn: „Ich weiß nicht genau, warten, rufen, suchen?“
Ich: „Kommt er nach Hause, sucht er den Weg nach Hause?“
Huhn: „Er hat jetzt Hilfe“
Ich: „Also lebt er noch?“
Huhn: „Ich weiß es nicht ganz genau, aber er ist jetzt viel beruhigter“
Ich: „Danke liebes Huhn, Du bist sehr klug“

Jetzt frage ich mal ein anderes Huhn, das da auch herumrennt.
Ich: „Hallo, Du, weißt Du vielleicht etwas zu dieser Sache mit Sammy dem Kater?“
Anderes Huhn: „Sie weiß immer alles, mischt sich überall ein. Ich kümmere mich nicht um andere!“

Ein paar Tage später wurde Sammy dank seines Chip nach Hause gebracht. Er war durch den gesamten Wald auf die andere Seite des Berges gelaufen und hat sich dort auf einem Campingplatz herumgetrieben. Nette Leute haben ihn angefüttert und zum Tierarzt gebracht, wo sein Chip gelesen wurde und seine Familie gefunden. Das Huhn hatte Recht: „Er hat jetzt Hilfe“.