Unser „Innerer Arzt“ – Du bist kein Opfer

Fühlst Du dich als Opfer? Glaubst Du, andere Menschen oder bestimmte Umstände sind schuld daran, dass es dir nicht gut geht? Bist du deprimiert und fühlst dich benachteiligt? Denkst du: Immer ich, immer passiert mir so etwas, das ist ungerecht? Wenn du so denkst, leidet deine Seele, deine Stimmung.

Wir bilden gerne zwei Gruppen: Die Täter und die Opfer. Die Bösen und die Leidenden. Denkst du: Die anderen sind die Täter und ich bin das Opfer? Bestimmte Menschen sind schuld, dass es mir so schlecht geht?

Du selbst hast die Wahl, wie Du auf Enttäuschungen und Verletzungen oder Manipulationen reagierst. Du selbst triffst die Entscheidung, ob du unter Kritik, Anfeindungen oder Enttäuschungen leidest. Jetzt denkst du vielleicht, wie kann sie behaupten, ich bin selbst schuld, dass es mir so schlecht geht? Sagt mir, wenn ich entscheiden würde, mich nicht gekränkt zu fühlen, dann wäre alles gut? Wer würde schon freiwillig Schmerz und Leid aussuchen? Niemand, das ist klar.

Wenn du anderen die Schuld gibst, gibst du ihnen Macht über dich und über dein Leben. Wenn du zu jemandem sagst: du bist schuld, dass es mir schlecht geht, dann sagst du gleichzeitig, du bist verantwortlich für mein Leid. Los, tue etwas damit es mir besser geht. Nimm alles zurück! Und? Wie lange wartest Du darauf?

Entscheide, wie Du Dich fühlen willst – Du bist kein Opfer

Entscheide selbst

Entscheide, ob du dich lange verletzt oder gekränkt fühlen möchtest. Wer sagt denn, dass dein Tag gelaufen sein muss, ob einer dummen Bemerkung? Wer sagt, dass du beleidigt sein musst? Das was andere kritisieren ist immer ein Spiegel ihrer selbst. Sie lenken von sich ab. Warum glaubst du, dass du immer noch unter früheren Erziehungsmaßnahmen leiden musst? Dass du dich rechtfertigst: Mir geht es deshalb schlecht, weil …

Jedes Mal, wenn du dich als Opfer fühlst, fügst du dir selbst Leid zu. Du verweigerst, über dein Leben selbst zu bestimmen. Hier wirst du selbst Täter, nämlich an dir.
Denke daran, Niemand kann dir ein schlechtes Gefühl machen, wenn du es nicht zulässt. Du bist erwachsen und zu 100% für dich selbst verantwortlich, niemand sonst.

Alles, was in deinem Leben irgendwann einmal passier ist, ob positiv oder negativ, hat dich etwas gelehrt, hat dir Erfahrungen gebracht. Du könntest dich dafür entscheiden, dankbar zu überlegen, was Positives für dich war und dann mache einen Haken dahinter. Du entscheidest, was Du „aufbewahrst“ und was nicht.

Wenn du mit Menschen zusammen bist, die dir erzählen, wie schlimm es ihnen geht, weil die anderen oder der und der…….. dann merkst du, wieviel Energie dich das kostet. Vielleicht versuchst du sie zu trösten, oder Erklärungen zu finden, aber du kannst ihnen diese Erfahrung nicht nehmen.

Trenne Dich von ständig jammernden Menschen

Mein Vorschlag: trenne dich von Menschen die sich ständig in der Opferrolle baden und jammern. Sie rauben dir deine Energie. Gib ihnen eine Chance, aber dann geh‘ weg.
Solche Menschen möchten, dass du ihre schweren und negativen Gefühle mit in deinen Rucksack einpackst und diese Last mitträgst.
Aber auf Seelenebene würdest du ihnen nicht wirklich etwas abnehmen, du würdest sie um ihre Erfahrungen und Lernaufgaben bringen. Das klingt vielleicht hart, aber hier solltest du klare Grenzen ziehen und deine Energie für dich und dein Leben nutzen.

Als erwachsener Mensch bist Du zu 100% für Dich verantwortlich

Wenn du eine komplizierte Kindheit hattest und es Dir deshalb nicht besonders gut geht, dann werde dir bewusst: „Ich bin erwachsen, es ist an der Zeit, etwas für mich zu tun. Du kannst dir Hilfe bei einem ausgebildeten Coach holen, wenn du Impulse brauchst.
Du könntest dich, z. B. mit deinen Eltern versöhnen, mit allen, die deiner Meinung nach beteiligt waren an deinen schlechten Gefühlen. Schuldzuweisungen ändern nichts an deiner Situation. Vielleicht bist du sehr wütend, aber alles Schimpfen und Vorwürfe bringen nur kurz Erleichterung und ändern nichts an der Tatsache, dass da etwas war, das dich immer noch belastet.

Vergebung

Vergebung heißt ja nicht, dass du gut heißen sollst, was geschah. Du übergibst ganz bewusst die Verantwortung dafür an die Menschen, die dir weh getan haben. Ein wunderbar befreiendes Gefühl. Du musst nicht hingehen und es vor ihnen laut aussprechen, wenn du nicht kannst. Entscheide es in deinem Herzen für dich, sage es laut, nur für dich oder schreibe einen Brief an besagte Leute, den du dann nie abschickst.
Hier empfehle ich Dir zusätzlich die Arbeit mit deinem Inneren Kind. Dafür habe ich wunderbare Möglichkeiten. Melde Dich gerne.

Ohne Deine Erlaubnis geht gar nichts!

Du bist kein Opfer, du hast immer die Wahl. Und wenn du es zulässt, dass andere dich verletzen oder demütigen, gibst du ihnen Macht über dich. Du machst dich abhängig von anderen, wenn du dich als Opfer fühlst. So bist du anfällig für Manipulationen.

Wie geht Opferrolle?

  1. Sitze ruhig da und leide. Warte, denn es sind die anderen schuld an deinem Unglück und deinem Leid. Vielleicht merken sie es und kommen, um sich zu entschuldigen.
  2. Hoffe auf alle Fälle auf Mitleid, Zuwendung und Trost. Das bringt eine Zeit lang gute Gefühle und ein bisschen Energie.
  3. Sage dir und deinem Umfeld: Was bin ich doch für ein guter Mensch. Schaut euch dort die Bösen an, die mir all das Leid zufügen und angetan haben.
  4. Überlege auf alle Fälle, ob du Anspruch auf Entschädigung für dieses Unrecht und dieses Leid hast, auf alle Fälle eine Entschuldigung.
  5. Sage: die anderen schulden mir ein besseres Leben. Ich bin im Recht, ich habe nichts getan. Ich kann gar nichts machen, sie tun mir das alles an.

Es ist DEIN Leben

Oben genannte Argumente fühlen sich an wie Trostpreise oder? Sie lindern, aber heilen nicht, sie beseitigt nicht, machen nichts ungeschehen.

Gestalte selbst, übernimm Verantwortung für Dich, nur so kannst du dein Leben selbst formen, hast selbst in der Hand, was für Dich geschieht.

So geht’s:

  • Erster Schritt: Täter/Opfer-Bewusstsein
    Wenn dir bis jetzt gar nicht bewusst war, dass du in der Opferrolle bist dann ist der erste Schritt, werde dir bewusst.
  • Zweiter Schritt: Du bestimmst, wie du dich fühlst.
    Du bist nicht abhängig von den Menschen, die du für dich als Täter identifiziert hast. Du bist nicht hilflos. Vielleicht fühlst du es noch so, aber du weißt ja jetzt, dass du das beeinflussen kannst. Du bestimmst wie du dich fühlst.
  • Dritter Schritt: Übernimm Verantwortung für dein Leben und deine Gefühle, für Dich.
Lies es Dir immer wieder laut vor

Finde deinen Lebensweg, Deinen Lebensfluss und deine Lebensaufgabe. Wie du das hinkriegen sollst? Dafür gibt es bei Innerwise sehr gute Möglichkeiten. Du darfst mich als Impulsgeberin und Coach gerne kontaktieren. Wenn wir die Ursachen finden, lässt sich der Knoten lösen und los geht’s. Es macht echt Spaß und Innerwise wird über deine innere Weisheit nur das zeigen, womit du umgehen kannst.

Ab 05. März gibt es in meiner Praxis jeden 1. Donnerstag im Monat Übungstreffen. Du bist gerne eingeladen, auch als totaler Anfänger kommst du schnell mit und kannst dir selbst helfen. Bitte melde Dich per E-Mail innertouch@gmx.de an, denn die Plätze sind begrenzt. Du kannst gerne jederzeit einsteigen.

Mein Tipp:

Fasten mal anders: Viele von uns fasten, in dem sie keinen Alkohol konsumieren, kein Fleisch essen, kein………
Probiere „Jammerfasten“ aus, nicht jammern oder klagen. Immer wenn du merkst, dass es los geht, höre auf. Es geht nicht darum, dass du es sofort kannst, alleine das Bewusstsein dafür zu bekommen bringt dich einen enormen positiven Schritt vorwärts.

www.innertouch.me