„Unser innerer Arzt“ – Denkst Du noch oder fühlst Du schon?

Raus aus dem Verstand und rein in die Intuition. Erst dann wird sich dir die Welt mit ihren Wundern öffnen (Uwe Albrecht).

Fühl‘ mal

Stelle Dich fest auf Deine Füße und schließe die Augen (nachdem Du diesen Absatz gelesen hast). Fühle mal, wie Du stehst. Stabil? Gerade? Deine Arme? Dein Kopf? Wenn Du sicher stehst, stelle Dir vor, Du freust Dich ganz irre über irgendetwas. Wenn Du die Freude spürst, beachte wie sich Dein Stand ändert, Deine Körperhaltung, Deine innere Haltung. Dann spüre die Lüge, was passiert nun mit Deinem Körper? Fühle die Angst? Was verändert sich? Und zum Schluss totale Zufriedenheit und Ruhe.

Nun weißt Du, was Gefühle mit uns und unserem Körper machen und warum sie auf Dauer durchaus krank oder gesund machen können.

Du hast noch nicht genug vom Fühlen? Dann versuche folgendes und staune: Schließe Deine Augen und halte Deine Hände mit den Handflächen gegenüber geöffnet. Mache die Hände hohl, so dass Du Dir vorstellen kannst, ein kleiner Ball, etwa wie ein Tennisball passt dazwischen.

Er ist warm und pulsiert – ein Energieball

Hast Du den Ball? Fühlst Du ihn? Dann stelle Dir vor, er ist aus reiner Energie, er ist angenehm warm und vielleicht leuchtet er, ein leuchtender roter, warmer Energieball. Halte ihn eine Weile und dann spüre, wie die Energie in seinem Inneren pulsiert. Ganz leicht, wie Dein Puls- oder Herzschlag. Speichere diese wunderbare Energie des Balls in Deinen Händen. Dann schicke den Ball in die Luft oder lasse ihn fallen. Nun führe Deine Hände vor die Brust, gib die wunderbar belebende Energie, die sich in Deinen Händen gesammelt hat in Deinen Körper. Atme tief ein und wieder aus.

Wie hat das geklappt? Merkst Du, wie schön es ist, einmal nicht im Verstand zu sein? Genauso kannst Du Dir, wenn Du magst warme Sonne, die auf Dein Gesicht scheint, den Duft und die kühle Luft des Waldes oder was Dir sonst gut tut visualisieren und spüren.

Unser Verstand

Die meisten haben gelernt, über den Verstand zu entscheiden. Sie erstellen Listen mit Vor- und Nachteilen, und grübeln oft Tage- und Nächte über einem Entschluss. Wir dürfen dabei eines nicht vergessen: über 95%, manchmal sogar 99% wird durch unser Unterbewusstsein entschieden. Es hat alles, was wir früher erlebten, frühere Entscheidungen und deren Ergebnisse sowie Prägungen aus der Kindheit, wie auf einer Festplatte gespeichert. Von da schickt es uns Gefühle um sie bei neuen Entscheidungen miteinzubeziehen. Stell Dir das Unterbewusste wie einen inneren Elefanten vor mit einem enormen Gedächtnis. Du möchtest gerne nach links gehen? Der Elefant möchte nach rechts gehen? Wo werdet ihr landen? Genau, Du hast es schon erraten, ihr geht nach rechts.

Um uns zu entscheiden, versuchen wir genau zu analysieren damit es für uns zum Besten wird. Manchmal hängt von einer Entscheidung viel ab. Es ist deshalb richtig, alle Gedanken, und Erfahrungen einzubeziehen. Die Gedanken sind frei, und so tun sich unzählige Möglichkeiten in unserem Kopf auf. Unser Verstand funktioniert ein bisschen wie ein Computer. Alles was er je gelernt hat, weiß er, mit Gefühlen kann er nicht so viel anfangen, dafür müsste der das Herz und unseren Bauch fragen.

Ich habe als Kind gelernt:

  • Hinterfrage lieber zigmal,
  • höre Dir alle Möglichkeiten an,
  • wäge genau ab,
  • Fehlentscheidungen wirst Du immer bereuen,
  • tue bloß nichts Unüberlegtes
  • Prüfe von allen Seiten

Ich höre noch heute meinen Vater mit lauter Stimme sprechen und rieche sein Rasierwasser. Bei wichtigen Entscheidungsfragen nehme ich immer noch diesen Geruch wahr und fühle meinen Vater neben mir. Das Unbewusste hat beides verknüpft.

Was bedeutet das? Unser Kopf kann sich eine tolle Partnerschaft, Glück, Gesundheit, Reichtum so viel wünschen wie er will. Wenn im Innersten, dem Unbewussten Konflikte gespeichert sind, die diese Erfüllung blockieren, wird das nicht klappen. Ganz unbewusst, von uns nicht erkennbar reagieren wir dann entsprechend. Wenn unser Kopf entscheiden könnte, wären wir alle reicher, schöner, gesünder, glücklicher.

Deine Eltern haben mir immer wieder gesagt:

  • „Wer reich ist, kann so viel Geld niemals ehrlich erarbeitet haben.“
  • „Reiche Leute sind arrogant und haben kein Herz.“
  • „Geld ist schmutzig.“
  • „Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in den Himmel kommt.“


Wenn du solche und ähnliche Sätze immer wieder gehört hast, dann wird dein Unterbewusstsein ganz schnell verhindern, dass du viel Geld bekommst.

Wie macht es das? Es hindert dich zum Beispiel daran, dich auf den top bezahlten Job zu bewerben. Du fühlst dich auf einumal völlig verunsichert und bist schließlich wirklich überzeugt, dass du so eine Arbeit nicht stemmen kannst. Gar nicht verdient hast du das. „Bewirb dich lieber nicht, sie werden dich sowieso nicht nehmen“, flüstert dein Unbewusstes.

Oder du kannst dir einfach nicht erklären, warum du kurz vor der Hochzeit mit deiner großen Liebe, die aus superrreichem Hause kommt, buchstäblich „den Schwanz einziehst“. Du weißt selbst nicht genau warum, aber es fühlt sich einfach falsch an. Es macht dir Angst. So arbeitet unser innerer „Elefant“ und er ist stärker – immer! Er ist Chef zu 95-98%.

Verlasse Dich auf mich, ich habe Erfahrung und weiß, was gut ist.

Die wichtigsten Entscheidungen kommen vom Herzen

Du brauchst eine Möglichkeit, die dir deine Unsicherheit und die Angst, falsche Entscheidungen zu treffen nimmt. Man müsste mit dem Unbewussten reden können, das wäre das Beste.

Frage Dich außerdem vor jeder Entscheidung: „wird mich das auf Dauer glücklich machen?“ Damit beschäftigst du den Kopf und dann fühle einfach mal rein und ich habe vor vier Jahren eine wunderbare Methode kennengelernt, mit dem „Elefanten“ zu reden.

Angefangen hat es damit, dass ich mir einen Bericht über kinesiologische Tests angeschaut habe und besuchte anschließend einen Erlebnisabend, wo der Arm-Test eindrucksvoll demonstriert wurde. Damals ging es um den Muskeltest. Man streckt einen Arm um 90 Grad vom Körper weg, aus.

Neugierig stellte ich mich der Dame, die den Abend gestaltete als Testperson zur Verfügung. Nach einer gestellten Frage, die ich positiv beantworten konnte, wollte die Frau meinen ausgestreckten Arm herunterdrücken aber ich konnte ihn trotz starkem Gegendruck oben halten. Das bedeutete „gute Widerstandskraft – Ja – positive Antwort“.

Bei der Aussage: „stelle Dir vor, du besuchst deine Eltern“, ließ sich mein Arm weich wie Butter nach unten drücken. Dabei hielt ich feste dagegen. Naja, ich hatte momentan kein gutes Verhältnis mit meinen Eltern. Aber dass ich das bei solch einem Test nicht willentlich vertuschen konnte, sondern mein Unterbewusstsein deutlich zeigte, dass ich bei dieser Vorstellung Stress verspürte, erstaunte mich.

Der Armlängentest

Dann erfuhr ich ein Jahr später vom Armlängentest. Das Buch von Uwe Albrecht „Ja/Nein, so einfach kann das Leben sein“ erklärt alles, was man dazu wissen muss. Praktisch ist, dass Du ganz alleine testen kannst.

Als Innerwise-Mentorin und Coach wende ich diese zuverlässige Methode täglich an. Ich verlasse mich auf diese Antworten. Jeder kann sie leicht lernen. Für Fragen nach falsch oder richtig, nach Ja oder Nein antwortet der Armlängentest sicher. Durch ihn spricht dein Unterbewusstsein und du kannst den Kopf mal Pause machen lassen.

„Der Test ist keine esoterische Modeerscheinung, sondern ein neurologischer Reflex, bei dem sich auf der einen Seite die Muskeln entspannen und auf der anderen Körperseite anspannen. So bekommen die Hände eine verschiedene Länge. Es ist eine Reaktion unseres Muskelsystems auf Stress. Dabei werden vom Gehirn über ein Neuropeptid, die Substanz P, in der Geschwindigkeit von 1500 Metern pro Sekunde unsere Muskeln so gesteuert, dass bisher starke Muskeln plötzlich schwach werden…“     (aus dem Buch „Heilung für alles Lebendige“ von Uwe Albrecht)

Quelle: Uwe Albrecht – JA-Situation

Normalerweise sind unsere Arme, wenn Du sie vor Deinem Körper ausstreckst gleich lang. Du nimmst die Position unter Deinem Bauchnabel, dort streckst Du die Arme aus, hältst die Hände ganz normal, aber mit den Daumen nach oben. Noch ein kleines bisschen nach vorne strecken, die Daumen sind nun die „Messinstrumente“. Sie sind genau parallel gegenüber und Du kannst die gleiche Länge der Arme erkennen.

Quelle: Uwe Albrecht – NEIN-Situation

In Stresssituationen, also wenn Dein Körper und das Unbewusste zu einer Frage NEIN sagen, dann sieht der Test so aus, wie auf dem Bild. Die Arme – Daumen – sind nicht gleich lang. Frage z. B.: Bin ich ein Frosch? Vertrage ich Fliegenpilze? Beidesmal NEIN sagt mein Körper/das Unbewusste.

Über diesen Test kann man dann unbewusste Glaubensmuster aufdecken. Wenn ich z. B. frage: „Ich will reich sein mit über 2 Millionen Vermögen!“ Ach“, antwortet der Test und zeigt ungleichlange Arme. NEIN? Ja aber, ich will das doch! Dein Kopf möchte das auch, aber dein Unbewusstes erklärt: „Nein meine Liebe, das ist nicht gut für dich. Geld stinkt und ist schmutzig, hast du das vergessen? Du wirst dann von den Leuten als nicht ehrlich angeschaut, denn so viel Geld….“

Nun darfst du an solchen Glaubenssätzen arbeiten.

Jeder kann diesen Armlängentest lernen und nutzen, täglich, immer, egal für was. Du kannst testen, welche Lebensmittel du verträgs und, ob du das neue Kleid heute zu dem Termin mit dem Chef tragen sollst. Sogar ob du den Johannisbeerstrauch an diese Stelle pflanzen sollst, damit er für dich die besten Früchte trägt. Wenn Du noch mehr erfahren möchtest über das Fühlen und den Armlängentest, ihn sicher anwenden und praktische Beispiele üben möchtest, dann komme in einen meiner Kurse. Du findest sie über www.innerwise.com/Ausbildungen/Praxiskurse.

Hier auch zum Video „Armlängentest“ mit Uwe Albrecht.

Fühle Dich gesund! Denke Dich gesund!

„Wir sind so gesund wie wir uns fühlen“ – was heißt das? Es bedeutet sicher nicht, dass wir uns einfach nur gesund fühlen müssen und dabei bequem im Sessel sitzen bleiben können. Der Körper möchte integriert werden. Frage auch hier über den Armlängentest, was du brauchst.

Unsere Zellen sind lebendig und so klein sie auch sind, sie sind winzige intelligente Wesen. Man hat z. B. in einem Versuch ihnen Zuckerlösung gegeben, die sie begierig aufnahmen. Bei Säure haben sie sich zusammengezogen. Man konnte ihnen unterm Mikroskop ansehen: „igitt, wie sauer“. Nach mehrmaliger Erfahrung mit Säure, haben sie sich schon zusammengezogen, als sich nur die Pipette damit näherte.

Weiter gedacht: Der Mensch – ein lebender Organismus besteht aus Millionen von Zellen, die sich zusammengeschlossen haben. Sie arbeiten alle zusammen, damit es dem Organismus gut geht. Jede Zelle kann fühlen, wie es der anderen geht.

Gefühle und Gedanken steuern auch über die Zellen unseren Körper. Sie beeinflussen uns und umgekehrt. Jede kleine Zelle ist immer über alles in unserem Körper informiert. Was der Zelle gut tut, tut auch dem Körper gut. Sogar Gefühle im Körper beeinflussen die Zellen. Gefühle des Hasses, der Angst oder der Liebe werden an alle Zellen weitergegeben. Es ist erforscht, dass sich auf diese Weise sogar Gene verändern lassen. Ein tolles Buch dazu von ist von Bruce Lipton „Die Intelligenz der Zellen“.

Ein wundervoller Gedanke, dass Gene durch Gefühle veränderbar sind.

Nur lebendige Wesen können fühlen, können etwas empfinden. Eine gute Umgebung sorgt für das Wohlfühlklima der Zellen, damt geht es unserem Körper gut. Sind wir länger bedrückt, traurig oder haben Angst, verändern sich die Zellen und der Organismus wird krank. So steuern Gefühle unsere Gesundheit. Dazu fällt mir der Satz ein: Wie Innen so Außen. Das heißt, dass sogar das Aussehen eines Menschen durch seinen inneren Zustand geprägt wird.

Tipp:

  • Sorge gut für Dich und Deinen Körper über Ernährung, Bewegung und Entspannung.
  • Genieße das Leben und freue Dich.
  • Lache viel und pflege gute Freundschaften.
  • Denke öfter mal: „Das ist nicht mein Problem.“
  • Wenn etwas auftaucht, was du nicht ändern kannst, dann denke: „Es ist was es ist.“
  • Falls Dich jemand nach Deinem Befinden fragt, sage laut und deutlich: „Sehr gut“, auch wenn es grade mal nicht so super läuft. Deine Zellen hören zu.
  • Auch das Gehirn, das für unser Überleben zuständig ist, hört zu. Es schickt die richtigen Botenstoffe und Hormone in den Körper, dass es den Zellen gut geht.
  • Tue was Dich glücklich macht.
  • Liebe Dich selbst am allermeisten.
  • Behandle Dich wie Deine allerbeste Freundin oder Deinen Freund.
Fühle Dich entspannt und glücklich

Unser „Innerer Arzt“ – Du bist kein Opfer

Fühlst Du dich als Opfer? Glaubst Du, andere Menschen oder bestimmte Umstände sind schuld daran, dass es dir nicht gut geht? Bist du deprimiert und fühlst dich benachteiligt? Denkst du: Immer ich, immer passiert mir so etwas, das ist ungerecht? Wenn du so denkst, leidet deine Seele, deine Stimmung.

Wir bilden gerne zwei Gruppen: Die Täter und die Opfer. Die Bösen und die Leidenden. Denkst du: Die anderen sind die Täter und ich bin das Opfer? Bestimmte Menschen sind schuld, dass es mir so schlecht geht?

Du selbst hast die Wahl, wie Du auf Enttäuschungen und Verletzungen oder Manipulationen reagierst. Du selbst triffst die Entscheidung, ob du unter Kritik, Anfeindungen oder Enttäuschungen leidest. Jetzt denkst du vielleicht, wie kann sie behaupten, ich bin selbst schuld, dass es mir so schlecht geht? Sagt mir, wenn ich entscheiden würde, mich nicht gekränkt zu fühlen, dann wäre alles gut? Wer würde schon freiwillig Schmerz und Leid aussuchen? Niemand, das ist klar.

Wenn du anderen die Schuld gibst, gibst du ihnen Macht über dich und über dein Leben. Wenn du zu jemandem sagst: du bist schuld, dass es mir schlecht geht, dann sagst du gleichzeitig, du bist verantwortlich für mein Leid. Los, tue etwas damit es mir besser geht. Nimm alles zurück! Und? Wie lange wartest Du darauf?

Entscheide, wie Du Dich fühlen willst – Du bist kein Opfer

Entscheide selbst

Entscheide, ob du dich lange verletzt oder gekränkt fühlen möchtest. Wer sagt denn, dass dein Tag gelaufen sein muss, ob einer dummen Bemerkung? Wer sagt, dass du beleidigt sein musst? Das was andere kritisieren ist immer ein Spiegel ihrer selbst. Sie lenken von sich ab. Warum glaubst du, dass du immer noch unter früheren Erziehungsmaßnahmen leiden musst? Dass du dich rechtfertigst: Mir geht es deshalb schlecht, weil …

Jedes Mal, wenn du dich als Opfer fühlst, fügst du dir selbst Leid zu. Du verweigerst, über dein Leben selbst zu bestimmen. Hier wirst du selbst Täter, nämlich an dir.
Denke daran, Niemand kann dir ein schlechtes Gefühl machen, wenn du es nicht zulässt. Du bist erwachsen und zu 100% für dich selbst verantwortlich, niemand sonst.

Alles, was in deinem Leben irgendwann einmal passier ist, ob positiv oder negativ, hat dich etwas gelehrt, hat dir Erfahrungen gebracht. Du könntest dich dafür entscheiden, dankbar zu überlegen, was Positives für dich war und dann mache einen Haken dahinter. Du entscheidest, was Du „aufbewahrst“ und was nicht.

Wenn du mit Menschen zusammen bist, die dir erzählen, wie schlimm es ihnen geht, weil die anderen oder der und der…….. dann merkst du, wieviel Energie dich das kostet. Vielleicht versuchst du sie zu trösten, oder Erklärungen zu finden, aber du kannst ihnen diese Erfahrung nicht nehmen.

Trenne Dich von ständig jammernden Menschen

Mein Vorschlag: trenne dich von Menschen die sich ständig in der Opferrolle baden und jammern. Sie rauben dir deine Energie. Gib ihnen eine Chance, aber dann geh‘ weg. Für dich. Solche Menschen wünschen, dass du ihre schweren und negativen Gefühle in deinen Rucksack packst und die Last mitträgst. Aber auf Seelenebene würdest du ihnen nicht wirklich etwas abnehmen, du würdest sie um ihre Erfahrungen und Lernaufgaben bringen. Das klingt vielleicht hart, aber hier solltest du klare Grenzen ziehen und deine Energie für dich und dein Leben nutzen.

Als erwachsener Mensch bist Du zu 100% für Dich verantwortlich

Wenn du eine komplizierte Kindheit hattest, dann werde dir als Erwachsene/r darüber bewusst, dass es an der Zeit ist, etwas für dich zu tun. Du kannst dir Hilfe bei einem ausgebildeten Coach holen, wenn du Impulse brauchst. Versöhne dich, z. B. mit deinen Eltern, mit allen, die deiner Meinung nach beteiligt waren an deinen schlechten Gefühlen. Schuldzuweisungen ändern nichts an deiner Situation. Vielleicht bist du sehr wütend, aber alles Schimpfen und Vorwürfe bringen nur kurz Erleichterung und ändern nichts an der Tatsache, dass da etwas war, das dich immer noch belastet.

Vergebung

Vergebung heißt ja nichtl, dass du gut heißen sollst, was geschah. Du übergibst ganz bewusst die Verantwortung dafür an die Menschen, die dir weh getan haben. Ein wunderbar befreiendes Gefühl. Du musst nicht hingehen und es unbedingt vor ihnen laut aussprechen. Entscheide es im Herzen für dich, sage es für dich oder schreibe einen Brief an besagte Leute, den du dann nie abschickst. Hier empfehle ich Dir zusätzlich die Arbeit mit deinem Inneren Kind. Dafür habe ich wunderbare Möglichkeiten. Melde Dich gerne.

Ohne Deine Erlaubnis geht gar nichts!

Du bist kein Opfer, du hast immer die Wahl. Und wenn du es zulässt, dass andere dich verletzen oder demütigen, gibtst du ihnen Macht über dich. Wenn du dich auf diese Weise abhängig von anderen machst, dich als Opfer fühlst, bist du anfällig für Manipulationen.

Bringt eine Opferrolle Vorteile?

  1. Ja, denn wir können ruhig da sitzen, leiden und abwarten. Es sind ja die anderen schuld an unserem Unglücklichsein und unserm Leid.
  2. Ja, wir hoffen auf Mitleid, Zuwendung und Trost. Das bringt eine Zeit lang gute Gefühle und ein bisschen Energie.
  3. Ja, wenn wir sagen: Was bin ich doch für ein guter Mensch, seht ihr die Bösen dort, die mir all das Leid zufügen?
  4. Ja, wir überlegen vielleich: Ich habe Anspruch auf Entschädigung für dieses Unrecht und dieses Leid……
  5. Ja, die Anderen schulden mir etwas. Ich bin im Recht, seht ihr? Ich kann gar nichts machen, sie tun es.

Dein Leben selbst in die Hand nehmen

Ich sage, obigen Argumente fühlen sich an wie Trostpreise. Es lindert, aber heilt nicht, es beseitigt nicht. Gestalte selbst, übernimm Verantwortung nur so kannst du dein Leben selbst formen, hast selbst in der Hand, was für Dich geschieht:

  • Erster Schritt: Täter/Opfer-Bewusstsein
    Wenn dir bis jetzt gar nicht bewusst war, dass du in der Opferrolle bist dann ist der erste Schritt, werde dir bewusst.
  • Zweiter Schritt: Du bestimmst, wie du dich fühlst.
    Du bist nicht abhängig von den Menschen, die du für dich als Täter identifiziert hast. Du bist nicht hilflos. Vielleicht fühlst du es noch so, aber du weißt ja jetzt, dass du das beeinflussen kannst. Du bestimmst wie du dich fühlst.
  • Dritter Schritt: Übernimm Verantwortung für dein Leben und deine Gefühle, für Dich.
Lies es Dir immer wieder laut vor

Für genau diese Themen arbeite ich als Mentorin, Coach und Therapeutin. Ich helfe dir, tiefe Probleme und Blockaden zu lösen. Mit Leichtigkeit und Nachhaltigkeit. Wir schauen Manipulationen an, erkennen Machtspiele und steigen aus. Finde deinen Lebensweg und deine Lebensaufgabe.

Mein Tipp:

Fasten mal anders: Viele von uns fasten, in dem sie keinen Alkohol konsumieren, kein Fleisch essen, kein………
Probiere „Jammerfasten“ aus, nicht jammern oder klagen. Immer wenn du merkst, dass es los geht, höre auf. Es geht nicht darum, dass du es sofort kannst, alleine das Bewusstsein dafür zu bekommen bringt dich einen enormen positiven Schritt vorwärts.

www.innertouch.me

Unser „Innerer Arzt“ – Optimismus stärkt das Immunsystem

Du bist ein Mensch mit einer positiven Lebenseinstellung? Dann gehst du gesünder durchs Leben. Das wird in Studien bewiesen. Optimistisch denkende Menschen sind trotz Stress weniger anfällig für Infekte der Atemwege als eine Gruppe, die weniger positiv denkt.

Wenn Du Optimist bist, betrachtest du eine Stressphase eher als Herausforderung, die Dich beflügelt, nicht als Phase, in der du dich sehr anstrengen musst. Der Blick durch die rosarote Brille macht es leichter…

Think Pink!

Pessimisten, die krank werden, keinen Erfolg haben oder depressiv sind, sagen nicht selten: „habe ich es nicht gesagt, dass es so kommen wird?“ Genauso oft aber behält ein Optimist Recht. Er fühlt sich als Glückspilz, ist erfolgreich, guter Dinge und bei guter Gesundheit. „Was soll schon schief gehen, das klappt sicher“ ist sein Motto.

Körper, Geist und Seele wirken zusamen, das brauche ich dir nicht zu erzählen, denn das wissen wir schon lange. Wer körperlich fit und gesund ist, fühlt sich insgesamt wohl und zufrieden. Menschen mit einer starken psychischen Gesundheit, die sehr ausgeglichen sind, überwinden körperliche Herausforderungen oder Einschränkungen schneller.

Wie funktioniert das praktisch?

Was passiert in Deinem Körper, wenn du gute Laune hast und froh und optimistisch in die Zukunft schaust? Das Glückshormon Dopamin aktiviert Teile des Immunsystems. Wenn das Gehirn vermehrt dieses Hormon ausschüttet, sind mehr „Fresszellen“, die Krankheitserreger bekämpfen im Blut und es vermehren sich die Antikörper, das ist nachgewiesen.

Ein Großteil, von Krankheiten sind, wie wir wissen, auf andauernde Stressbelastung zurückzuführen. Sogar Wunden heilen langsamer, wenn unser Körper Stress hat. Klinische Studien zeigen, dass unsere Gedanken das Immunsystem und das Hormonsystem entscheidend steuern.

Optimisten schaffen es sich ständig zu motivieren, für sie kommt es gar nicht in Betracht, dass vom Jammern und Schimpfen etwas besser wird. Und wenn, dann mal ein lauter Schrei oder Fluch. Vorwärts lautet die Devise, zurück kostet Energie und Zeit.

„Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann,
so ist es der Glaube an die eigene Kraft.“
(Marie von Ebner-Eschenbach)

Der Placebo-Effekt und der Optimist

Auch beim Placebo-Effekt entscheidet unser Glaube an die Wirkung eines Mittels. Fast ein Drittel aller Heilungen hat anscheinend nichts mit den Behandlungen zu tun. Ausschließlich der Glaube daran, dass wirklich geheilt werden kann, hat geholfen. Es werden dabei oft völlig harmlose Zuckerpillen und Kochsalzlösungen verabreicht und dennoch können sie wie echte Medikamente, Krankheitssymptome deutlich bessern, weil Menschen an die Wirkung glauben.

Alleine die Überzeugung, dass es sich um ein hoch wirksames Medikament handelt bringt die heilende Wirkung. Inzwischen ist wissenschaftlich anerkannt, dass es sich dabei um keine Einbildung der Patienten handelt. Der Plascebo-Effekt ist ein neurobiologischer Vorgang, der messbar ist.

Optimisten sind hier wieder klar im Vorteil, denn sie erwarten einfach, dass eine Therapie hilft. Aber auch normale Medikamente wirken bei Optimisten, die an die Wirksamkeit glauben sogar noch besser. Vertrauen in den Arzt, aber auch den Apotheker, der vielleicht sagt: „Das ein sehr gutes Mittel“ bestätigen diese Erwartung.

Sogar die Wirkung von echten Medikamenten kann man durch Informationen beeinflussen. Wenn du z. B. alle Nebenwirkungen auf einem Beipackzettel liest und es steht da, dass es dir zu 80% übel werden kann von diesen Tabletten, dann… und? funktioniert es?

Typisch Pessimist – Typisch Optimist

Beides hat etwas mit der Inneren Einstellung zu tun. Pessimist und Optimist unterscheiden sich in der Art, wie sie die Welt um sich herum wahrnehmen, worauf sie ihren Blick richten.

Beispiele:

  • Beim Schweizer Käse sehen die Pessimisten hauptsächlich die Löcher und den im Vergleich wenigen Käse, der da ist. Optimisten freuen sich einfach auf den Genuss.
  • Wenn die Sonne scheint, denken Pessimisten an den Regen, der sicher ab morgen wieder kommt oder den Sonnenbrand, den sie bekommen könnten oder dass es bald schon wieder viel zu warm wird. Optimisten freuen sich an der Wärme, dem Licht, den Sonnenstrahlen und setzen sich genüsslich nach draußen.
  • Pessimisten ärgern sich über das, was sie nicht besitzen oder verloren Gegangenes. Optimisten freuen sich über das, was sie haben.

Irgendwie haben beide Recht und es ist natürlich Ansichtssache, das stimmt. Der große Unterschied ist jedoch, dass der Pessimist sich schlecht fühlt und der Optimist gut.

Dass es solche unterschiedlichen Ansichten gibt, liegt an unserem Gehirn! Das Gehirn eines Optimisten macht mehr Erfreuliches und Positives bewusst, während das des Pessimisten den Blick mehr auf Negatives und Unerfreuliches lenkt. Diese Gewohnheiten haben wir im Laufe unseres Lebens entwickelt. Keiner kommt als Optimist oder Pessimist auf die Welt. Deshalb: Optimismus kann man lernen.

Optimismus entsteht durch das Erleben von Geborgenheit als Kind. Denn als Kind lernen wir durch jemanden der uns unterstützt zu unterscheiden, ob etwas wirklich schlimm ist oder nicht. Während unseres weiteren Lebens, müssen wir dann immer wieder mal Kränkungen oder Ängste bewältigen. Wenn unser Selbstwertgefühl aber stabil ist, z. B. durch einem tollen Beruf oder wenn wir sonst etwas gut können und dabei lernen uns gut zu fühlen, klappt das mit dem Optimismus. Wer ein Instrument spielt oder im Sport übt, Probleme als Herausforderungen zu sehen, trainiert seine Sichtweise.

Kann ich Optimismus lernen?

Optimismus lässt sich trainieren. Dazu reicht aber nicht alleine positiv zu denken. Es braucht Geduld und wirklich Übung. Angewohnheiten sind nun mal – wie das Wort schon sagt – Gewohnheiten. Trotzdem kann jeder lernen ein Optimist zu werden.

Tun wir heute einfach mal, was uns glücklich macht und nicht das,
was vielleicht am Besten für uns ist.

Hier ein paar Tipps:

  • Reagiere positiv auf die Frage „Wie geht’s“. Antworte immer mit „Danke sehr gut“ oder „Bestens“. Auch, wenn es nicht stimmt – gerade dann. Je mehr Du Dich mit Deinem schlechten Befinden beschäftigst, umso schlechter geht es Dir. Wie bei einem Schauspieler, der eine lustige Rolle spielt, er wird sich auch gut gelaunt fühlen. Es hat nichts damit zu tun, dass du dich belügst, du ignorierst Dein Befinden einfach für einen Moment.
  • Wie reagierst du z. B. auf der Autobahn in einem Stau, den du nicht vermeiden kannst? Was ist, wenn du deshalb zu spät kommst? Du kannst es nicht ändern, also bestimme einfach, wie du damit umgehst. Nutze die Zeit um etwas schönes im Radio zu hören, entspanne dich. Lerne in Situationen, die sich nicht ändern lassen, gelassen zu reagieren. Sie lösen sich auch wieder auf.
  • Umgib dich mit anderen Optimisten und meide Pessimisten. Hier begegnen dir automatisch positive Aussagen. Lasse dich davon anstecken.
  • Meide Menschen die ständig jammern, das bringt die Stimmung in den Keller. Wenn dich jemand ablehnt, oder dir Steine in den Weg legt dann denke: Das ist seine Meinung, ich entscheide, wie ich darauf reagiere.
  • Ich mag das Wort Problem nicht. Für mich sind es immer Herausforderungen und ein Lernprozess. Themen, die man sich lange negativ ausmalt und die aus der Ferne riesig erscheinen, werden bei näherer Betrachtung beim überlegen der Lösung oft kleiner und verlieren an Bedeutung. Frage Dich: Was gibt es für Möglichkeiten? Gib nicht auf.
  • Denke daran: Sorgen machen ist wie im Schaukelstuhl sitzen. Es bewegt zwar, bringt aber nicht wirklich vorwärts. Mit viel Phantasie können wir uns Horrorszenarien ausmalen, die unsere Ängste schüren und uns schlechte Gefühle machen und dann gar nicht eintreffen. Male dir bewusst aus, wie etwas positiv ausgeht und wie es sich dann anfühlt.
  • Denke daran: Berühmte Erfinder haben erst nach hunderten von Misserfolgen erreicht, was sie suchten.

Natürlich fällt dieses „Positive Denken“ bei schweren Schicksalsschlägen oder ausweglos erscheinenden Situationen nicht leicht und ist oft zuerst nicht möglich. Deshalb ist es wichtig, eine positive und optimistische Grundeinstellung zum Leben täglich zu trainieren. Bei Scheidung, Jobverlust oder einer ernsten Krankheitsdiagnose ist es normal, traurig oder beunruhigt zu sein.

Sei dankbar

Unterschätze nicht, was es mit dir macht, wenn du dankbar bist. Liebe und Dankbarkeit spielen eine wichtige Rolle. Vielleicht magst du jeden Abend einen Satz in ein Büchlein schreiben: Heute bin ich dankbar für……… Das kann etwas ganz kleines gewesen sein, du musst nichts grossartiges finden, freue dich über eine kleine Blume. Der Effekt kann bahnbrechend sein.

Und zum Schluss: Was möchtest du noch alles machen. Konzentriere dich dabei auf schöne, motivierende Dinge. Überfordere dich nicht mit riesigen Zielen, es soll ja Spaß machen und keinen Stress verursachen. Gehe los und verfolge ein schönes Ziel, das dir Freude macht – Jetzt!

Es gibt übrigens typische „Optimismus-Killer“. Sei nicht perfektionistisch, das bringt Angst vor dem Scheitern mit sich. Sage dir: alle Menschen machen Fehler und manche trauen sich gar nicht erst anzufangen, aus Angst zu versagen. Ich schon und bis auf kleine Ungenauigkeiten mache ich alles richtig. „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt“.

Motiviere Dich für kleine Ziele, die Freude und Spaß machen

Häufig sind Negativ-Gedanken schon in der Kindheit entstanden und unser Unterbewusstsein lässt manchmal regelrecht zerstörerische Programme ablaufen. Unser Gehirn aber, lässt sich neu programmieren. Altes kann quasi überschrieben werden. Im Rahmen eines Coachings klappt das wunderbar.

In allem, was negativ aussieht, gibt es immer auch eine positive Seite. Probleme heißen Probleme, weil sie für uns da sind. Wir wachsen daran, lernen, gewinnen Erfahrung. Wären sie gegen uns, müssten sie Contrableme heißen.

Kann man zu viel Optimismus haben?

Zuviel Optimismus gibt es nicht. Hier die tolle Sichtweis des kleinen 4-Jährigen, der sagte: „Ich habe heute als letzter gewonnen.“ Das nenne ich eine positive Sichtweise.

Wenn Du mit Freude und Begeisterung und voller guter Gedanken etwas ausprobierst steht die Chance, dass es gut wird super. Optimisten gehen ein Risiko ein, dass sich ihre Vorstellung nicht erfüllt. Vielleicht überschätzen sie sich, aber was ist so schlimm daran? Ein Optimist denkt deshalb nicht, dass er etwas nicht kann, er denkt: „Nächstes Mal klappt es ganz sicher“.

Vor Kurzem sagte ich zu Jemandem: Du hast gesagt, du glaubst nicht an all diese Sachen, die ich da so sage und schreibe? Sie antwortete: Nicht wirklich, aber ich denke drüber nach, denn ich sehe jeden Tag, was es mit Dir macht und wie gut es Dir damit geht.

Wusstest du, dass es unmöglich ist, während man singt, Angst zu haben?

Wie wäre es, wenn wir heute einfach einmal dankbar sind, für alles was wir haben.

Gesundheit und die drei Gehirne

An alle, die ab jetzt gesünder leben möchten. An die, die vorwärts gehen möchten, Verantwortung übernehmen möchten. Die Belohnung dafür wirst Du sehr schnell erhalten, du hast sofort mehr Lebensenergie. Lebensfreude, und ein friedliche Gefühl werden sich in dir ausbreiten. Du fühlst die Gewissheit, dass Du auf dem richtigen Weg bist.

Wir besitzen die Fähigkeit zu heilen!

Weder sind wir Opfer unveränderlicher Gene, noch sollten wir uns selber eine beängstigende Prognose stellen oder stellen lassen. Verändere dein Bewusstsein. Verändere deinen Körper. Verändere dein Leben.“ (Zitat aus dem Film HEAL)

Es geht hierbei ganzheitlich Gesundheit. Inzwischen ist es wissenschaftlich nachgewiesen, dass wir sozusagen „drei Gehirne“ haben. Das Kopf-Gehirn, das Bauch-Gehirn und das Herz-Gehirn.

Wir denken…

Das Kopf-Gehirn kennen wir alle, hier wird nach Logik, nach Erklärbarem, nach abgespeichertem Wissen, das wir in Schule und Beruf lernen gefragt. Wenn unser Kopf auch noch unsere Verdauung regulieren müsste, bräuchte er ca. 200 Millionen Nervenzellen mehr. Unser Gehirn hat die Aufgabe, uns am Leben zu erhalten und ist sozusagen die Schaltzentrale die allerdings – wie neue Forschungen beweisen – eng mit Herz und Bauch zusammenarbeiten.

Das Bauchgefühl

Unser Bauch-Gehirn hat wie in unserem Kopf, ein eigenes Nervensystem. Die Wissenschaft sagt auch enterisches Nervensystem dazu. Ihr kennt das alle: die sogenannten „Schmetterlinge im Bauch“, wenn wir verliebt sind, oder uns etwas „auf den Magen schlägt“. Zwischen Psyche und Verdauungstrakt gibt es eine Verbindung, daran besteht längst kein Zweifel mehr. Der Bauch braucht jedenfalls für seine Hauptaufgabe – die Verdauung – den Kopf nicht! Selbst wenn wir uns noch so anstrengten, können wir die Verdauung nicht beeinflussen.

Der Vorteil liegt auf der Hand, unser Kopf kann sich derzeit um Anderes kümmern. Eine klare Aufgabenverteilung also? Aber, die zwei kommunizieren. Schmerzen oder Unregelmäßigkeiten bei der Verdauung werden nach „oben“ gemeldet. Der Bauch hat dem Kopf mehr zu bestimmen als umgekehrt. 90% aller Informationen gehen von unten nach oben! Über den Vagusnerv, gelangt Vieles davon ins limbische System (Zuständig für Emotionen). Es wird von der Wissenschaft vermutet, dass unser Bauchhirn alle Empfindungen wie in einer Bibliothek speichert und in ähnlichen Situationen checkt, ob es dazu schon mal etwas gegeben hat. Die letztendliche Entscheidung fällt dann aber der Kopf.

Rückschlüssig wird nun untersucht, ob Beschwerden wie Alzheimer, Parkinson oder Depressionen, die langzeit rein im Kopf als Veränderungen untersucht wurden, nicht Jahre vorher schon über Magen-Darm-Beschwerden, angekündigt wurden.

Die Herzenergie

Auch in unserem Herzen ist eine neuronale Struktur angelegt, die ähnlich der unseres Gehirnes ist. Ein Magnetfeld, das noch mehrere Meter vom Körper entfernt messbar ist und andere Menschen beeinflussen kann. Neue Studien zeigen endlich, dass unser Herz eine Art von Gehirn ist und erklären, wie es mit unserem Kopf spricht. Es beeinflusst unsere Wahrnehmung und Emotionen.

„Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar“ sagte der kleine Prinz. Und das stimmt. Wir wissen inzwischen sogar: Man denkt nur mit dem Herzen gut. Es gibt neue, atemberaubende Forschungen, die ahnen lassen, dass Bewusstsein womöglich eine gemeinsame Leistung von Herz und Gehirn sein könnte.

Rein körperlich war das Herz lange einfach ein Organ, das Blut pumpte und das man ersetzen kann, wenn es kaputt ist. Nun gibt es Forscher die wissen, dass es ein hoch entwickeltes Sinneszentrum ist, das eine Menge Informationen verarbeitet. Immerhin enthält es ca. 40.000 Neuronen, die eigenständig und vom Gehirn unabhängig ein Netzwerk bilden und arbeiten. Das Herz sendet dabei fortwährend Informationen an das Gehirn und beeinflusst uns damit.

Das Herz „denkt“ unabhängig von unserem Kopf und lernt dazu, es erinnert sich und trifft Entscheidungen.  Etwas ganz erstaunliches und tolles ist das Magnetfeld unseres Herzens. Die Forscher am Institute of Heart Math entdeckten es. Das elektrische Feld ist etwa 60 mal stärker als das des Gehirns. Man kann es noch mehrere Meter vom Körper entfernt messen. Es gleicht sich immer wieder mit dem Gehrin über elektromagnetische Impulse ab. Deshalb gleichen sich auch Blutdruck oder die Atemfrequenz während Entspannung und Freude aus.  Negative Gefühle rufen ein gestörtes rhythmisches Muster hervor.

In unserem Herzen werden sogar Neurotransmitter und Hormone ausgeschüttet. Diese haben auf den ganzen Körper einen Einfluss. Noradrenallin, Oxytocin und Dopamin sind die wichtigsten. Oxytocin beispielsweise gilt als Hormon, das hauptsächlich Mutterliebe, Verbundenheit, Toleranz und soziales Verhalten beeinflusst.

„Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar“ (aus Der Kleine Prinz)

Der kleine Prinz hat wohl wirklich recht. Und auch weise Männer und Frauen die schon immer raten, dem Herzen zu folgen.

Wenn Du all das nun weißt, dann kannst Du Dir sicher sein, dass es möglich ist, Deine Gesundheit, Dein Glück, Dein Wohlbefinden und Deine Lebensenergie zu beeinflussen und zwar nicht nur körperlich. Grundsätzlich ist jeder Mensch in der Lage den Weg zu finden, der ihm hilft gesund zu werden. Lasst euch durch gute Leute wie z. B. Coachs in die richtige Richtung helfen. Sie sind ausgebildet, die passenden Impulse zu geben und erkennen, was euch weiterbringt.

Tipp:

Du darfst mich gerne anrufen, erst mal für ein kurzes unverbindliches Gespräch von Herz zu Herz. Es gibt immer einen Weg. www.innertouch.me




Kann die Selbstheilung Alles heilen?

Der eigene Körper kann viel

Er repariert, er erneuert, er heilt. Aber kann er das bei Allem? Bei jeder Krankheit?

Du kennst sicher Berichte über sogenannte „Spontanheilungen“ oder „Wunderheilungen“ und fragst dich, wie das geht und vor allem, ob es bei dir auch funktionieren würde?

Wenn du Symptome oder Schmerzen spürst und sichtbare Befunde daraus geworden sind, dann leisten dein Körper und dein Immunsystem schon lange Schwerstarbeit. Hast du schon einmal gesehen, wie die Natur heilt? Dann hast du gelernt, ein bisschen an Wunder zu glauben und zu staunen. Die Natur mach keine Fehler.

Ich habe einen Apfelbaum gesehen, in dessen Inneren jemand ein Feuer angezündet hatte. Trotzdem blühte er im Jahr darauf mit dem einzigen Ast, der ihm an dem schwarz verkohlten, völlig hohlen Stamm noch übrig geblieben war. Rosafarbene Apfelblüten bewiesen, was die Natur kann.

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Selbstheilungskräfte stecken in allem, was lebt. Der „innere Doktor“ ist rund um die Uhr im Einsatz. Wer sich in den Finger geschnitten hat, kann beobachten, wie sich die Wunde in kurzer Zeit – ganz von allein – zusammenzieht, schließlich heilt und eine kleine Narbe noch eine Weile daran erinnert.

Aber die Frage war: kann mein Körper ALLES  wieder heilen?

Du denkst: „Sie erzählt mir hier was von in den Finger schneiden, das ist doch Pipifax. Ich meinte die richtig großen Geschichten!“

Es ist so, wenn wir die Signale unseres Körpers lange genug ignoriert haben und er nicht mehr anders kann, als ernsthaft krank zu werden, um die ersehnte Ruhe zu bekommen, dann wird es nicht einfach. Unsere Selbstheilung ist trotzdem – wie immer – aktiv, aber vielleicht kommen wir um eine Operation oder eine längere Behandlung nicht herum. Wir müssen stoppen um neu zu beginnen!

Wie lange wartest du eigentlich mit deinem Auto, wenn du eine kleine Roststelle entdeckst? Bis die Stelle sich über den halben Kotflügel vergrößert hat und dieser dann erneuert werden muss? So ähnlich ist es auch mit Heilung.

Wertschätzung und Selbstliebe, Achtsamkeit und Aufmerksamkeit sind die Zauberworte auf Deinem Heilungsweg.

  • Schätzt Du Dich wert, Deinen Körper?
  • Liebst Du Dich, Deinen Körper?
  • Achtest Du Dich, Deinen Körper
  • Spürst Du Dich, Deinen Körper?

Hinter jeder dieser Frage könnte stehen: „Wie Dein Auto?“Das kann aber jede/r durch etwas X-Beliebiges ersetzen.

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Nehmen wir aber die oben erwähnte Roststelle als Beispiel: Hast du Beschwerden und ignorierst sie oder schaust du ab und zu ob es trotz weiterem Stress und körperlicher Anstrengung schlimmer geworden ist? „Ach nein“ sagst du vielleicht. „Seht ihr, die Schmerzen werden nicht schlimmer, wenn ich zu wenig schlafe, zu viel Alkohol trinke oder rauche und Fastfood zu mir nehme. Selbst der Stress im Job – bin ein ganzer Kerl. Wusste ich’s doch, man soll nicht so „weicheimäßig“ tun. Und wann soll ich denn auch noch gesund kochen, mich ausruhen? Jede Minute ist ausgebucht!“ – Gut gebrüllt Löwe 😊.

Rechtfertigung

  • „Nur die Harten kommen in den Garten!“
  • „Stell Dich nicht so an!“
  • „der/die ……… raucht auch schon immer und ist total gesund…!“
  • „Was von alleine kommt, geht auch von alleine wieder!“
  • „Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß“
  • „Ich kann nichts dafür, meine Eltern/Chef/Partner sind schuld!“

Mit solchen Gedanken versuchen wir unsere Angst zu kompensieren. Angst, dass es doch schlimm sein könnte oder dass da ein echter Befund ist. Das sind Entschuldigungen für uns selbst für unser Nichts-Tun und unser Nicht-Beachten von uns selbst.

Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es nicht einfach ist, denn Alkohol, Nikotin und leckeres Essen sind unter „Genuss“ im Gehirn abgespeichert und es tut gut, dass andere schuld sind und wir quasi nur Opfer. Aber unser Körper ist bis ans Lebensende der einzige, den wir haben!

Inzwischen leben wir in dem Bewusstsein, dass es für jedes Leiden einen heilenden Eingriff, eine Therapie oder eben ein Gegenmittel gibt. Hast du mal überlegt, dass du dafür aber zuerst krank werden musst? Leiden musst? Schmerzen aushalten musst? Ängste ausstehen musst? Denkst du, das ist ein guter Deal? Nein, ein Deal ist es schon gar nicht, denn verhandeln fällt aus, vor allem mit wem? Mit Dir? Mit Gott? Mit dem Arzt?

Vielleicht können wir irgendwann nicht mehr komplett geheilt werden. Kann nur noch das Nötigste repariert werden. Die meisten sagen, wenn sie schwer krank werden: „Ich will mein altes Leben wieder zurück!“ Aber ich sage dir: „Das ist nicht Sinn der ganzen Veranstaltung!“ Du sollfst aus dem „Schlamassel“ etwas lernen, für dich ganz persönlich. Was ist falsch gelaufen und warum?

WAS? WIESO? WARUM? WANN? WIE? WO?

Fragen über Fragen:

  • Was ist schief gelaufen?
  • Wieso ist dieser Unfall/diese Krankheit gerade mir und vor allem jetzt passiert?
  • Warum habe ich genau diese Beschwerden bekommen?
  • Wann hat es eigentlich angefangen, wo liegt die Ursache?
  • Wie ist es soweit gekommen und wie geht es nun weiter?
  • Womit fange ich nun an, damit ich wieder gesund werde?
  • Wo bekomme ich Hilfe?

Aus meiner Sicht, sind Unfälle ähnlich wie Krankheiten. Beides wirft dich aus der Bahn, damit du dich neu sortieren musst. Du wirst aus dem „Alltags-Karussell geschleudert“.

Was ist schief gelaufen kurz vor dem Unfalls? Hast über den Streit mit deinem Partner/in nachgedacht? Haben dich die Sorgen über Deine Schulden beschäftigt? War da so viel Verzweiflung, dass du nicht aufgepasst hast, du nicht hier und jetzt bei der Sache warst?

Was ist schief gelaufen mit meinem Körper, dass ich z. B. diesen Durchbruch des Magengeschwüres hatte? Haben die Sorgen und Ängste über die Schulden den Auslöser gegeben? Der Streit? War es genau in dem Moment einfach zu Viel? Was esse/rauche/trinke ich eigentlich die letzten Monate? Nehme ich mir Zeit für Spaziergänge, Lachen, schöne Gespräche? Wie viel Stress habe ich bei der Arbeit? Bin ich zufrieden? Bin ich glücklich?

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Mögliche Antworten:

  • Ich war völlig blockiert, völlig starr, konnte gar nicht mehr flexibel denken und handeln.
  • Ich war ganz gefangen in dem Thema………….
  • Ich habe vor lauter Stress nur noch schnell Essen in mich reingestopft und zur Beruhigung ein paar Gläschen getrunken oder immer mal wieder eine Pausen-Zigarette geraucht.
  • Ich dachte nicht, dass das was ausmacht, das machen doch Viele.
  • Das Zwicken im Bauch und der lästige Husten, der Durchfall manchmal und die ständigen Kopf- und Nackenschmerzen waren jetzt nicht soooo schlimm und beim Arzt wartet man ja immer so ewig.
  • Wozu gibt es Schmerztabletten?
  • Schlafen kann ich auch nicht mehr so richtig, bin immer so müde.
  • Spaziergang? Wann denn?
  • Ich habe das Gefühl, mein Leben ist ziemlich leer und ernst geworden.

So oder so ähnlich könnten Deine Antworten lauten.

Der erste Schritt in die richtige Richtung

Achtung: Ab sofort ist jeder noch so kleine Schritt in die richtige Richtung wichtig und du musst dir Zeit dafür nehmen. Zeit für dich, Ddeinen Körper, dein Leben! Du musst dir bewusst werden und erkennen, was du anders machen möchtest um deinem Körper und dir zu helfen.

Je nachdem, wie krank Dein Körper inzwischen geworden ist, kannst du vielleicht gar nicht mehr komplett heil werden? Aber auf alle Fälle soweit, dass du glücklich und zufrieden leben kannst. Das Schöne ist, wenn du Dich darauf einlässt, wirst du so wie ich, völlig neue Seiten an dir entdecken:

  • weil du lange fast bewegungsunfähig liegen musst?
  • weil du weder laufen kannst noch den Haushalt hinkriegst?
  • weil du nicht ausgehen kannst, denn langes Sitzen oder Stehen geht nicht?
  • weil du nicht Autofahren kannst oder darfst
  • weil du dauernd pausieren musst, wenn die Schmerzen Dich zurück aufs Sofa schicken?

Mache das Beste daraus

Du könntest jetzt überlegen: „O.K. bevor ich hier jeden Tag traurig und wütend bin, weil im Moment nichts funktioniert, schaue ich mal, was ich tun könnte. Irgend etwas muss doch gehen. Was würde im Moment denn klappen? Ich weiß, es dauert vielleicht ein bisschen bis einem etwas einfällt, denn man fühlt sich richtig schrecklich und muss sich auch noch von anderen helfen lassen 😊.

Rege dich außerdem erst einmal nicht über Tabletten, Krücken oder Verbände auf. Das darf vorübergehend alles sein, bis du dein Leben und deine Gesundheit wieder selbst in die Hand nehmen darfst. Gut, dass es diese Hilfen gibt. Und jetzt, suche nach etwas, das dir Freude macht und tröstet.

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Vielleicht hast du ja unentdeckte Talente, kannst Gedichte oder Geschichten schreiben oder versuchst zu malen? Vielleicht magst du Singen oder Stricken? Ich habe schon im Liegen Gitarre gespielt, habe mit vielen Kissen im Rücken in den Laptop getippt oder diktiert. Endlich mal ohne schlechtes Gewissen ein gutes Buch gelesen. Dir wird schon was einfallen. Vielleicht auch erst mal nur mit jemandem „Mensch ärgere dich nicht“ spielen und lachen. Es ist eine wunderschöne Möglichkeit, deine anderen Seiten kennenzulernen, die vorher so selten zu Wort kamen. Sei kreativ, das kann richtig Spaß machen. Die Zeit wird viel schneller vergehen und du vergisst manchmal dass du krank bist.

Es könnte eine Weile dauern, bis du dich wieder einigermaßen heil und gesund fühlst und dann magst du dein „altes Leben“ vielleicht gar nicht mehr haben, genau so, wie es vorher war? Du hast so viele schöne Dinge an und in dir entdeckt, die du ohne diese Erkrankung oder den Unfall und die viele Zeit mit dir nicht gefunden hättest.

Ich sage danke

Für mich kann ich heute sagen: Danke für die schlimmen Jahre mit vielen Operationen und fiesen Schmerzen. Ich freue mich, auf einem schönen Weg gelandet zu sein, den ich ohne diese Krankheit und diese lange Zeit der Untätigkeit gar nicht entdeckt hätte. Ich habe mich verändert, ich bin glücklicher geworden, auch weil ich gelernt habe, wie schön es ist, keine Schmerzen mehr zu haben. Wie schön das Leben ist, wenn man sich erlaubt, es zu genießen. Vorher ist es im Zeitraffer an mir vorbeigesaust, manchmal so schnell, dass ich das Gefühl hatte, gar nicht dabei zu sein.d

Erkenntnis: Verändere dein Leben so, dass du keine Symptome mehr brauchst, mit denen dir der Körper sagt: „Hey, hier läuft was schief!“ Am besten bevor es richtig ernst wird.

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War das jetzt Selbstheilung?

Hmmmm……., ja, doch, schon, denn ohne die eigene Selbstheilungskraft könnten die Ärzte, die Heilpraktiker, die Therapeuten dir Impulse geben wie sie wollten. Eine Operation beseitigt z. B. einen Prozess, der lebensgefährlich ist. Dann kommt unsere Heilkraft ins Spiel. Medikamente überbrücken, damit du manche Heilprozesse aushalten kannst. Krücken stützen, bis du wieder selbst gehen kannst. Heilen wirst du aber selbst aus Dir heraus.

Die Puzzleteile zur Heilung kommen aus unserem Unterbewusstsein und unserem Gehirn, das an Zellen, Nerven und Drüsen Befehle erteilt. Deshalb hat es auch so eine große Wirkung wie wir uns und unser Umfeld wahrnehmen, wie und was wir denken und reden oder wie wir uns selbst betrachten.

  • Ob wir erkennen, was zur Erkrankung geführt hat
  • Ob wir lernen, dass Gesundheit ein Geschenk ist
  • Ob wir die Freude und das Schöne sehen und genießen
  • Ob wir und für Liebe und Freundschaft Zeit nehmen
  • Ob uns klar wird, dass Karriere und schicke Autos nicht wirklich Spaß machen, wenn wir uns mit Beschwerden durch den Tag quälen müssen

Das Ziel

Habe immer das Bild vor Augen, wie dein gesundes Leben sein wird. Stelle dir vor, was du tun wirst und wie du dich dabei fühlst. Dieses Ziel wird dein Körper ansteuern und jeden Tag ein bisschen in diese Richtung gehen. Das klingt jetzt, als dürfe es nicht auch Rückschläge geben, aber mein Mann sagte mir damals immer: „Zwei Schritte vor und einen zurück – das ist völlig normal“.

Sollte es dir schwer fallen, die kleinen Fortschritte zu sehen, dann führe ein Tagebuch und schreibe auf, was sich gebessert hat. Nur das, sonst nichts und lies darin, wenn es dir wieder einmal nicht so gut geht. Vielleicht entdeckst du dabei deinen eigenen „Selbstheilungsrhythmus“.

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Gesund sein heißt mehr Lebensfreude, Lebensenergie und mehr Kraft zu haben. Und noch etwas, du wirst hübscher aussehen. Du wirst strahlen, von innen und das sieht man auch in deinem Äußeren.

Mein Tipp für Dich: Suche Dir einen hübschen Stein beim Spazierengehen und male Dir ein Zeichen darauf, das Dich täglich daran erinnert wie wertvoll Du und Dein Körper sind. Lege ihn dort ab, wo Du ihn jeden Tag siehst.

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Alles Liebe und fühlt euch schnell wieder gesund und voller Energie

Brigitte Miltenberge

www.innertouch.me

Danke Pixabay für die Bilder

Unser „Innerer Arzt“ – Warum Stress unsere Selbstheilung blockiert

Wie fühlst du dich im Moment?

  • Geht es dir gut?
  • Bist du ausgeglichen?
  • Hast du körperliche Probleme?
  • Weißt du vor lauter Stress und Hektik nicht, wie du zur Ruhe kommen sollst?

Wenn du mit etwas anderem, als „mir geht es gut“ antwortest, dann lies am besten weiter. Wie es uns jetzt, in diesem Moment geht, ist das Ergebnis von dem, was wir bisher in unserem Leben getan oder nicht getan haben. Schau gedanklich kurz zurück und betrachte ganz in Ruhe deinen Lebensweg. Wenn es dir hilft, schreib es auf.

Falls es uns nicht gut geht, wollen wir vielleicht sofort alles ändern, alles neu anfangen, schnell wieder gesund sein. Dafür ist es gut zu wissen, welche Ursache unser „Nicht-gut-fühlen“ hat und was genau, wir anders machen möchten. Wie können wir es umsetzen. Was ist der nächste Schritt. Klingt so, als hätten wir wieder einen Weg vor uns, aber dieses Mal nach vorne und in die Zukunft, in Richtung Gesundheit. Schritt für Schritt geht es uns wieder besser. Einverstanden?

Was ist Stress?

Stress – egal in welcher Form – macht, dass wir unausgeglichen, nicht gesund und nicht glücklich sind. Bei Stress, der sich aus Überforderung, Zeitdruck oder Angst etwas nicht zu schaffen ergibt, kann man davon ausgehen, dass er schadet. Das ist Fakt. Zumindest über einen längeren Zeitraum werden wir damit nicht fertig. Es fühlt sich an wie ständiger innerer „Hochleistungssport“, wie ein innerer Wettlauf, bei dem man – egal wie schnell und lange man läuft – nie an einem Ziel ankommt.

Grundsätzlich ist Stress – betrachtet man ihn aus der Sicht der Evolution – sinnvoll. Er aktiviert unsere Sinne und lässt uns leistungsfähiger werden. Der Herzschlag steigt, wir atmen schneller, Energiereserven werden freigesetzt, fast alles Blut fließt nun in unsere Muskeln. Das Gehirn hat dem Körper Signale gegeben, alles in die Wege zu leiten, um einer drohenden Gefahr zu entkommen. „Lauf um Dein Leben“ lautet der innere Befehl. Es werden sofort Hormone und Botenstoffe ausgeschüttet z. B. Cortisol und Adrenalin. Das Immunsystem wird in diesem Moment gebremst: „Schnupfen? Völlig egal, können wir uns jetzt nicht drum kümmern“, verkündet das System, „erst wenn wir in Sicherheit sind!“

Unterm Strich lösen Stresssituationen immer Angst aus und sind belastend. Die heutigen Themen, mit denen sich die Menschen konfrontiert sehen, erzeugen unterschwelligen Dauerstress. Meist sind es innere Faktoren:

  • Stete Besorgnis um die Zukunft
  • Sich leer fühlen trotz einem Überangebot an Reizen
  • Perfekt sein wollen – Leistungsdruck „Ich muss alles 100%ig machen“
  • Vollgepackte Freizeit „Ich muss noch joggen, einkaufen, Mutter anrufen, Freunde warten…“
  • Beliebt und anerkannt sein wollen – nicht Nein sagen können „Ich möchte es allen Recht machen“
  • Existenzängste „Das Haus muss abbezahlt werden“
  • Hoch empfundene Verantwortung „Ich muss ständig alles kontrollieren, sonst klappt das einfach nicht“
  • Lärm und Unruhe, ständige Erreichbarkeit

Kleinere Warnzeichen wie Ohrenrauschen, ständige Kopfschmerzen oder Infektanfälligkeit werden dabei viel zu oft ignoriert und mit Medikamenten ausgeschaltet.

Gibt es auch positiven Stress?

Es ist klar, dass hohe Anforderungen weniger belasten, wenn der Grund ein positiver ist. Du leitest z. B. wochenlang ein anstrengendes Projekt und bist sicher, dass es gelingt. Bist überzeugt, dass es ein großer Erfolg wird. Die Vorfreude spornt dich jeden Tag an.
Oder du organisierst ein großes Fest, habst viele schöne Ideen dafür und freust dich schon jetzt auf die glücklichen Gesichter deiner Familie und Freunde.

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Du spürst sicher schon beim Lesen, wie belebend sich das anfühlt. Trotzdem kann man, wenn diese Phasen länger dauern, krank werden. Das haben wir alle schon erlebt, wenn nach erfolgreichen, aber fordernden Arbeitswochen der Urlaub anfängt und wir endlich entspannen können, bekommen wir eine Erkältung.

Aber ich kann doch gar nichts dafür

Jeder, der in der Stressspirale steckt wird Erklärungen oder Schuldige parat haben. Ob es der Job ist, in dem man weiterkommen möchte, die Familie oder das neue Haus. Wer erkennt schon an, dass die hohe Arbeitsbelastung, die Eile und das ständige Hetzen einen Eigenanteil haben, der nicht klein ist. Es sind immer zwingend notwendige Arbeiten, die biss da oder dort fertig sein müssen!

Unser Unterbewusstsein hat dafür viele Sätze gespeichert:

„Ohne Fleiß keinen Preis“
„Was werden bloß die anderen denken?“
„Ich habe Dich lieb, weil Du mir immer so viel hilfst“
„Das reicht so nicht! Strenge Dich mehr an!“
„Wenn Du das schaffst, bin ich stolz!“

Wir alle möchten akzeptiert, geliebt und wertgeschätzt werden. Dafür strengen wir uns enorm an. Irgendwie haben die meisten die Erwartung, dass andere ihnen Anerkennung und Liebe entgegenbringen sollten. Sie sind enttäuscht, wenn der Chef die immensen Anstrengungen nicht sieht, kein Danke, sogar noch Kritik über Kleinigkeiten äußert. Wir sind süchtig nach lobenden Worten, die uns sagen wie gut wir sind. Die Definition von Liebe über Leistung haben viele von uns gelernt und im Unterbewusstsein verankert und dieses steuert uns zu 95% – 99%.

Wie entstehen dadurch Krankheiten?

„Die Seele sagt zum Körper: „Geh‘ Du voraus, auf mich hört der Mensch nicht.“ Der Körper sagt: „Ich werde krank werden, dann wir er Zeit für Dich haben!“ (Ulrich Schaffer)

Unser Körper spricht zu uns, in dem er Symptome erschafft. Das ist seine Möglichkeit uns aufmerksam zu machen, dass etwas nicht stimmt. Es fängt ganz leise an. Kopfschmerzen, schon wieder erkältet, müde…

Diese kleinen Warnungen zu ignorieren macht wenig Sinn, oder sie auf Dauer mit Medikamenten abzuschalten. Wenn bei unserem Auto eine Warnlampe leuchtet, schauen wir doch auch nach der Ursache und schrauben nicht einfach die Birne heraus, dass wir nicht weiter genervt werden.

Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit, ständig erkältet..

Meine Geschichte

Was passieren kann, wenn man Symptome lange nicht beachtet, erzähle ich hier ganz kurz: Schon die kleine Brigitte, hatte ständig Bauchschmerzen. Immer wenn etwas nicht zu ihr passte, kamen die Schmerzen: „Ich kann nicht in die Schule“, „bitte nicht zum Sport!“, „bitte nachts das Licht anlassen“. Bauchweh war ihr NEIN. Denn NEIN sagen war bei verboten. Zu den Eltern sagt man nicht NEIN“.

Später sagte ich auch NEIN zu mir selbst, als Entschuldigung, weil ich auf dem Sofa lag statt fleißig zu sein. Später, als Erwachsene, erlaubte ich mir fast nie ein NEIN, auch gegenüber Freunden, aus Angst abgelehnt zu werden oder als empfindlich zu gelten. Immer mussten Bauchschmerzen entstehen, dass ich eine Entschuldigung hatte.

Im Laufe der Jahre wurden diese Schmerzen echte Befunde mit Entzündungen, Verwachsungen und Cysten. Die Schmerzen waren so stark, dass ich in einer Schmerzklinik war und mehreren Operationen folgten. Die Cysten und Verwachsungen wurden entfernt, Antibiotikainfusionen halfen bei den Entzündungen, aber die „Entschuldigungsschmerzen“ blieben und hatten sich manifestiert. Unser Körper kann durchaus immer mehr zeigen, um auf sich aufmerksam zu machen.

Erst die Arbeit mit energetischer Medizin und meine Ausbildung zum Coach und Mentor bei dem Arzt Uwe Albrecht mit dem Heilsystem Innerwise, brachten mir die richtige Erkenntnis. Ich habe meinem Körper versprochen, ab sofort selbst Nein zu sagen. Er braucht das nicht mehr für mich zu übernehmen. Seitdem habe ich keine Schmerzen mehr, von einem Tag auf den anderen.

Wann läuft das Fass über?

Wenn ich gefragt werde: „Was hat das Fass zum Überlaufen gebracht?“ frage ich: „Was hat das Fass überhaupt so voll gemacht, dass es jetzt überläuft?“

Fast alle gesundheitlichen Störungen werden durch Stress verursacht. Wenn wir Symptome bekommen, weil Stress uns nicht mehr durchatmen und schlafen lässt. Wenn wir nur noch funktionieren, aber nicht mehr wirklich lebendig sind, wenig Freude und fast keine Energie mehr haben und uns nicht mehr ausgleichen können, dann spricht unsere Seele über den Körper. Er möge doch bitte zeigen, dass es „eng“ wird. Das müssen wir ernst nehmen und beachten, sonst setzen wir unsere Gesundheit aufs Spiel. Der schwächste Bereich unseres Körpers bricht unter dem Stress-Druck zusammen.

Bei Dauerstress gerät unser Nervensystem aus dem Gleichgewicht. Wie eine Maschine, die ständig auf Hochtouren läuft. Unser Autonomes Nervensystem arbeitet ohne dass wir es bewusst dazu auffordern müssen. Über 99% aller Körpervorgänge laufen unter diesem Auto-System ab. Wenn unser Körper bei Stress in den „Fluchtmodus“ wechselt startet ihn diese Automatik. Obwohl jetzt alles darauf angelegt ist, unser Leben zu retten, kann es langanhaltend zu Entzündungen und Verspannungen kommen. Es werden schließlich immense Energiereserven dafür verbraucht.

Wann ist es genug?

Zu Zeiten, in denen wir sehr eingespannt und angespannt sind, schickt das Gehirn folgende Botschaft an das Immunsystem: “Runterfahren, sofort, das schaffen wir nicht alles auf einmal!“
Aber hat das Immunsystem nicht die Aufgabe auf uns aufzupassen, denn es zerstört Bakterien, Viren und Pilze und entartete Zellen? Dafür braucht es sehr viel Energie, die wir jetzt nicht haben. Wir benötigen momentan alle Reserven, um die „Fluchtbereitschaft“, aufrecht zu erhalten.

In unserem Unterbewusstsein sind Muster und Selbsthilfesätze gespeichert, die uns doch früher in einer solchen Lage immer geholfen haben. Sätze wie
„Das klappt schon irgendwie“, reichen aber nun leider nicht mehr aus.
Oder: „Wer einen starken Willen hat, kann alles schaffen!“ Nun wollen kann man, aber wenn der Tank leer ist, nutzt es nichts Gas zu geben.
„Noch mehr anstrengen“ lautet bei manchen Menschen dann die Devise.  Und schon ist man in den Kreisverkehr eingefahren, der an jeder Ausfahrt zum gleichen Berg der Überforderung führt.

Was der Körper nun tut, um sich zu helfen ist, schwer krank werden, damit es Entspannung geben kann. Runterfahren und neu anfangen lautet die Devise.

Kann man Stress messen?

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Im EKG kann man die Herzvariabilität messen

In der Schulmedizin kann man physiologischen Stress über die Herzfrequenzvariabilität messen. Dabei sieht man, ob das System im Gleichgewicht ist oder nicht. Die zuverlässigste und zugleich gängigste Methode, die Herzfrequenzvariabilität zu messen, ist das EKG.

Als Herzfrequenzvariabilität wird die Fähigkeit eines Organismus bezeichnet, die Frequenz des Herzrhythmus zu verändern. Auch im Ruhezustand treten spontan Veränderungen des zeitlichen Abstandes zwischen zwei Herzschlägen auf.

Ein gesunder Organismus passt die Herzschlagrate beständig momentanen Erfordernissen an. Körperliche Beanspruchung oder psychische Belastung hat deswegen in der Regel eine Erhöhung der Herzfrequenz zur Folge, die bei Entlastung und Entspannung normalerweise wieder zurückgeht. (Quelle Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Herzfrequenzvariabilit%C3%A4t)

Und die Kraft der Selbstheilung?

Um zu heilen, brauchen wir Energie. Stellen wir uns vor, unser Körper wäre eine Ritterburg, die angegriffen wird (Stress). Bewohner sind die Zellen. Bei Alarm (im Gehirn) werden sofort alle normalen Tätigkeiten eingestellt. Alle Bewohner müssen auf Ihren Gefechtsplatz. Die Zellen stellen Wachstum und Heilmechanismen oder Reparaturmaßnahmen ein. Es ist ein Notfall, keine Zeit für Alltägliches! Alle Energie und Kraft fließt in diese Rettungsmaßnahme.

Auch Mengen an Vitaminen und Mineralstoffen für die  Zellen helfen nun nicht mehr richtig weiter. Beste Nahrung und Versorgung für die Bewohner der Ritterburg steht bereit. Leider können die vor lauter Stress und Angst gerade nichts essen – total blockiert und hektisch  – Appetit vergangen.

Das Beste, um neue Energie zu bekommen ist, wenn wieder Ruhe einkehrt, aufgeräumt wird und repariert. Unsere Zellen brauchen nun Gleichgewicht und Erholung. Heilung ist ein umfangreiches und großes Thema, mit vielen Facetten und Möglichkeiten. Heilung braucht Impulse, nicht nur von außen, auch von uns selbst. Die Selbstheilung braucht Unterstützung und die Bewusstheit, dass etwas in Schieflage geraten ist.

Inzwischen leben wir in der Überzeugung, dass es für jedes Leiden einen heilenden Eingriff, eine Therapie oder ein Gegenmittel gibt. Der Medikamentenkonsum verschafft uns eine Art Ferien von der persönlichen Verantwortung für unser Wohlergehen (Bruce Lipton).

Ein wichtiger Impuls ist Liebe zu dir selbst zu deinem Körper. Wir haben oft gelernt, dass Liebe von außen, von anderen kommt. Vom Satz: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ werden oft nur die ersten drei Worte gepredigt.

Ein weiterer wichtiger Impuls ist, NEIN sagen. Denkst du manchmal, dass deine Familie und Freunde es schon langsam gewohnt sind, dich ständig um kleine und große Gefallen zu bitten? Bist du traurig, wenn schon wieder kein Danke und Ich-hab-dich-lieb kommt? Fragst du schon gar nicht mehr, sondern greifst einfach helfend ein und hoffst, dass es endlich jemand merkt? Sage Nein, dir zuliebe. Denn, wenn dein Energieglas leer ist, kannst du niemandem mehr etwas daraus anbieten. Nimm dir künftig die Zeit für drei tiefe Atemzüge, wenn dich jemand um einen Gefallen bittet um zu fragen: „Möchte ich das jetzt wirklich ohne jede Einschränkung machen?“

Wenn du es nicht gewohnt bist, NEIN zu sagen, hast du vielleicht ein schlechtes Gewissen. Du kannst dir doch eins von den netten NEINS aussuchen, z. B. „sei mir bitte nicht böse, aber ich kann das im Moment nicht tun!“ Du brauchst das auch nicht erklären, den Grund muss niemand wissen. Und wenn dann doch jemand fragt sagst du einfach: „Tut mir leid, aber im Moment geht es wirklich nicht!“ Probiere es aus, in kleinen Sachen am Anfang und du wirst sehen, wie einfach es mit der Zeit wird, dass dir niemand böse ist und wie gut das tut.

Impuls drei: Beende Kompromisse. Mache dir eine Liste mit allen Kompromissen, die du lebst und beende sie. Sie sind wahre Energiefresser.

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Unser Körper ist ein so wertvolles Werkzeug, durch ihn können wir uns ausdrücken, uns bewegen, Schönes fühlen und genießen. Wir sehen und hören durch ihn und als wir auf die Welt kamen, war er ein perfektes Wunderwerk. Bitte, wir sollten wirklich gut auf ihn aufpassen.

Versprechen wir uns eines: Bei jedem Schnupfen, jeder Erkältung, jedem Unwohlsein zu überlegen: Welcher Stress hat es ausgelöst? Wann hat es angefangen? Wie kann ich selbst etwas tun? Was zeigt mir das Symptom? Wer kann mir helfen? (Die W-Fragen, wie Uwe Albrecht von Innerwise sagt). Zugluft oder kalte Füße sind nie die Ursache, sie sind Auslöser.

Ein kleiner Impuls von mir:

Versuche die leise Stimme, die Dich daran erinnert, wie wichtig es ist, gut für Dich zu sorgen, ab jetzt nicht mehr so oft zu überhören.

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Schenke Dir jetzt gleich eine kleine Entspannung und wenn Du denkst, keine Zeit dafür zu haben, dann schließe nur kurz die Augen und höre die Vögel zwitschern und lausche dem Wind in den Bäumen.

Fotos Pixabay

Unser „Innerer Arzt“ – 5 Erkenntnisse zur Selbstheilung

Viele begeben sich erst dann auf die Suche nach den inneren Reserven, wenn diese fast ausgeschöpft sind. Aber es gibt Wege, wie Sie die inneren Kräfte wieder aktivieren können. Dabei spielen Faktoren wie Ernährung, Stressreduktion, Meditation, Bewegung und Energiearbeit eine große Rolle.

Zudem hat unser Unterbewusstsein einen größeren Einfluss als wir uns vorstellen können, und es gibt Methoden mit ihm zu reden.

Wo sitzt denn dieser innere Arzt in unserem Körper?

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Vielleicht stellt sich jemand eine kleine Arztpraxis in unserem Gehirn vor, in der ein Arzt oder eine Ärztin im weißen Mantel und strengem Blick sitzt. Das ist gar nicht mal so verkehrt, denn unser Gehirn ist die Steuerzentrale für die Prozesse, die uns immer wieder ins oder aus dem Gleichgewicht bringen. Seine wichtigste Aufgabe ist es, uns überleben zu lassen.

Das Gehirn registriert alles, was in unserem Körper passiert, Milliarden Nervenzellen „sprechen“ so gut wie ständig miteinander. Durch Signale steuern sie das Denken, Handeln und die Gefühle. Das Gehirn ist unsere Kommandozentrale. Wenn irgendwo im Körper das Gleichgewicht verloren geht, bekommt das Hirn Signale und leitet die Selbstheilung ein.

Wissen ist Macht!

Das Wunder Mensch mit seinem unglaublichen Körper, der Fähigkeit sich selbst zu reparieren und zu heilen, ist so komplex, dass es auch heute noch kaum durchschaut werden kann.

Fortlaufend erneuern sich unsere Zellen, ohne dass wir sie daran erinnern müssen. Ständig laufen Prozesse ab, die wir noch nicht verstehen. Das sind sinnvolle Heilweisen. Was die Natur, die Biologie und somit unser Körper tun, hat alles einen Sinn. Entzündungen oder Fieber sind Heilmechanismen. Unser Körper schaltet auf „Heilmodus“.

Allerdings unter Stress kann der Innere Arzt nicht gut arbeiten, da geht es ihm wie uns allen.

Hilfe durch Ärzte und Medikamente

PillenKDWenn es uns körperlich und seelisch gut geht, dann herrscht inneres Gleichgewicht und Harmonie. Wir fühlen uns voller Energie und wohl. Haben wir gesundheitliche Probleme wird uns klar, wie wertvoll jeder Tag ohne Schmerzen oder Einschränkungen ist.

Gehen wir zum Arzt, wünschen wir uns eine fundierte Diagnose, damit wir wissen, was uns genau beeinträchtigt. Bei akuten Zuständen, einem Herzinfarkt beispielsweise, einer nötige Operation und für die Verordnung lebensrettender Medikamente ist es  wichtig, dass es Hilfe seitens der Medizin und der Ärzte gibt. Die heutige Technisierung in der Medizin macht so viel möglich. Dadurch rückt aber auch die Beherrschbarkeit von Krankheiten in den Vordergrund, die Fokussierung auf ein bestimmtes Organ. Es gibt Spezialisten für alles, was unser Organismus zu bieten hat. Ich habe während meiner 17jährigen Kliniktätigkeit oft gedacht: Wie in einer Reparaturwerkstatt: Ersatzteile werden eingebaut, es wird geschraubt gehämmert, gespült, getupft, elektronische Meßgeräte angeschlossen, überall reingeschaut…….

Wenn man ein Bein gebrochen hat, muss man eine Weile Krücken nehmen, genau so sehe ich das auch bei Medikamenten, sie sind für mich wie Krücken um die Phase zu schaffen, bis ich wieder selbst das „Steuer“ für mich übernehmen kann.

Schade, dass heute das Verwaltungsdenken überall Einzug hält. Eine ganzheitliche Behandlung aus einem ganzheitlichen System wäre perfekt. Heute wird vom Chefarzt bis zur Putzfrau einer Klinik vorgeschrieben wie sie zu arbeiten haben. Dem Arzt, wie lange er mit Patienten reden darf, was er für Aufgaben und Pflichten hat. Der Putzfrau wie lange sie sauber zu machen hat. Würden alle in diesem System zum Wohle der Patienten an einem Strang ziehen, könnten wirkliche Begegnungen mit den Menschen stattfinden.

Wie kommt es aber dazu, dass wir krank werden?

Weh-Wehchen und diverse Symptome hat jeder einmal. Im schlimmsten Fall entwickelt sich daraus eine schwerere Erkrankungen. Nur, warum unternehmen wir erst dann etwas, wenn Schmerzen nicht mehr auszuhalten sind? Hangeln uns durch den Alltag, mit Medikamenten, die die Symptome für eine Weile unterdrücken. Ein Symptom ist wie eine rote Warnlampe!

Nun, man kann die in Schieflage geratene Gesundheit versuchen mit Reparaturmaßnahmen zu stützen oder kann Symptome durch Medikamente nicht mehr spüren.  Es macht aber doch eigentlich gar keinen Sinn, eine Warnlampe zu ignorieren oder auszuschalten um Ruhe zu haben.

Unser Körper wird dann einfach immer mehr auf sich aufmerksam machen oder „Umleitungen“ kreieren, dass das momentane Symptom plötzlich an anderer Stelle auftaucht. Er möchte, dass wir uns kümmern, auf ihn achten, denn ohne ihn sind wir nichts. Unser Körper lässt uns Berührung fühlen, Dinge bewegen, die Schönheit der Welt sehen, hören. Unser Körper ist ein echtes Wunder und alle Professoren der Welt haben es noch nicht geschafft einen herzustellen.

Also, wie kriege ich das jetzt wieder hin?

Ballance-2176668_1920KDWir können unsere Selbstheilung aktivieren: Wenn uns in einer gewissen Situation etwas guttut, sollten wir es tun. Wenn wir nicht schlafen können überlegen: „was ist der Grund?“ statt zur Schlaftablette zu greifen. Uns fällt sicher etwas ein, was wir verbessern könnten um bald besser zu schlafen. Wir können voller Vertrauen sein, dass wir wieder heilen. Manchmal geht das nur Stück für Stück und jeder Schritt vorwärts zum Ziel Gesundung ist ein Erfolg.

  1. Begreife und nimm an, dass du krank bist. Es ist, wie es ist. Werde achtsam gegenüber Deinen Bedürfnissen.
  2. Harmonie, Inneres Gleichgewicht, Ausgeglichenheit sind wichtige Faktoren um uns gesund zu halten. Vielleicht denkst du jetzt: Wo soll ich nur die Zeit hernehmen mich damit zu beschäftigen? Ich habe so viel zu tun. Tue es dir zuliebe. Vielleicht magst Du Yoga, Qi Gong, Meditation.
  3. Durch unsere Lebensweise haben wir Einfluss, ob unser Körper seine inneren Heilkräfte nutzen kann. Wir müssen den Weg bereiten, Seele und physischen Körper in Einklang bringen. Gesundes Essen, gesunde Gedanken, genügend Schlaf, keine Genussgifte, Bewegung und Entspannung sind Stationen auf diesem Weg.
  4. Sei kreativ! Beginne das zu tun, was dir Spaß macht. Ob singen, malen, basteln, schreiben. Es ist Balsam für die Seele.
  5.  Stelle dich innerlich auf das Ziel der Heilung ein. Gehe in Gedanken mit dem Fokus genau dorthin. Sei gewiss, es wird klappen, auch wenn derk Weg noch kurvig ist. Jede Besserung ist ein Erfolg, der gefeiert werden muss.

Unser Körper ist irgendwann in eine Schieflage geraten. Die meisten von uns sind gesund auf die Welt gekommen mit einem unglaublichen Potential. Anfangs war alles stabil. Irgendwann fingen wir an uns anzupassen: an die Familie, die Essgewohnheiten, die Schule, die Gesellschaft, den Kulturkreis und die Zeit, in die wir hinein geboren wurden. Das was auf das stabile Fundament aufgebaut wurde begann zu bröckeln, das Gebäude schräger zu werden und irgendwann bricht es fast zusammen. An einer Schwachstelle werden wir krank.

Als Coach und Mentor ist es jetzt wichtig zu spüren: Welches Potential hat genau dieser Mensch, der gerade vor mir steht? Dann wird er Schritt für Schritt vorwärts in ein „Wohlfühl-Leben“ begleitet, damit er eigenverantwortlich sein Leben und seine Gesundheit wieder in die eigenen Hände nehmen kann.

Natürlich dürfen wir keine falschen Hoffnungen wecken und suggerieren, dass wir zaubern könnten, aber ALLES ist möglich, manchmal Schritt für Schritt oder Schale für Schale (Zwiebelprinzip). Das heißt auch, dass man bei Beschwerden zum Arzt gehen sollte. Bei einem Beinbruch braucht man einfach Krücken oder bei lebensbedrohlichen Erkrankungen die Technik der heutigen Medizin. Aber wir sollten aufhören zu glauben, dass es für alles eine Pille oder eine Reparatur gibt.

Das alles ist ein Prozess: Angst wird durch Zuversicht ersetzt. Denn Angst blockiert alles, jede Zelle. Zuversicht löst diese Angst mit dem Glauben daran, dass es gut werden kann. So kommt Bewegung in das System Mensch und der Körper kann anfangen seine Heilarbeit zu tun.

Heilung_Ziel