Ja zur Liebe – denn Liebe heilt

Eine Testkarte der kleinen Innerwise-Heilapotheke heißt JA ZUR LIEBE.
Ich habe festgestellt, dass es mir nicht immer leicht fällt, ganz klar und eindeutig JA zur Liebe zu sagen. Nicht in allen Bereichen und nicht allen Personen gegenüber und nicht zu mir.

Ich liebe und werde geliebt. Ich erkenne in jedem Menschen seinen liebenswerten Kern und erlaube, dass andere Menschen diesen Kern auch in mir erkennen.

Viele Konflikte beruhen auf Erfahrungen, die wir früher gemacht haben. Zu wenig Liebe, Mißachtung, mit Liebesentzug bestraft, daher kommen viele Gefühle, die sich nicht besonders gut anfühlen. Wir können uns als Erwachsene nicht selbst lieben und wertschätzen.

Als Kind liebten wir unsere Eltern und im besten Fall liebten sie uns. Als Kind tut man alles, um geliebt, gesehen und wertgeschätzt zu werden. Man passt sich an, hat Angst, etwas falsch zu machen, richtet sich nach den Anderen. Der Kontakt zu uns selbst geht durch all dies verloren. Auch als Erwachsene Menschen behalten Viele diese Verhaltensmuster bei.

Unser Kind in uns ist immer da und es fühlt bei jedem Trigger, wieder die alte Angst, die alte Sehnsucht und Trauer.

Woran erkenne ich, dass das so ist?

  • Vielleicht kannst Du Kritik nicht vertragen, auch wenn sie ganz klein ist?
  • Du legst sehr viel Wert auf die Meinung der Anderen?
  • Andere sind dir manchmal sogar wichtiger als du selbst?
  • Wenn du Zurückweisung als Grund für: Er/Sie kann mich nicht ausstehen nimmst
  • Vielleicht kannst du nicht schätzen, was du kannst, erkennst deinen Wert nicht und du hörst dich selbst sagen: „Typisch, du hast es wieder verdorben“ oder „mir gelingt sowas doch nie!“
  • Fühlst du dich öfter schuldig oder schämst dich?
  • Du brauchst Anerkennung von Anderen, um dich gut zu fühlen?
  • Du denkst, die Anderen sind verantwortlich, dass es dir nicht gut geht?
  • Du traust dich nicht selbst Verantwortung zu übernehmen für das was du tust oder sagst? uvm.

All das sind Verletzungen aus der Kindheit. Dein inneres Kind braucht deine Unterstützung als Erwachsene/r, deine Aufmerksamkeit und Liebe.

Ich liebe, was ich war, was ich bin und was ich sein werde. Es gibt keine Fehler, nur Erfahrungen.

Liebe ist die Energie, nach der wir alle große Sehnsucht haben. Wenn sie fließt ist das sehr heilsam. Sie kann alle Wunden heilen, wenn wir dabei auch schaffen, zu vergeben.

Wenn alte, negativen Gefühle irgendwo in dir gespeichert sind, dann bist einfach nicht unbelastet hier in diesem jetzigen Leben. Wie durch eine unsichtbare Schnur hängst du an all den alten Dingen fest.

Kannst du lieben? Immer, auch alles, an dir, in dir?
Liebe ohne Bedingungen?

Vielleicht hast du Ängste, bist unzufrieden, kannst nicht vertrauen und vielleicht scheiterst du immer wieder in Beziehungen. So haben alte Glaubensmuster Auswirkungen auf deine Zukunft. Glaubst du, für Liebe etwas tun zu müssen? Glaubst du, du könntest nicht einfach so geliebt werden, so wie du bist? Ohne Anstrengung?

Wir können immer wiede neu entscheiden, wir müssen nicht da verharren, wo es uns nicht gut geht. Versuche herauszufinden, welche Muster dich behindern und fange mit kleinen Schritten an.

  • Ich entscheide mich zu vertrauen und gegen Mißtrauen
  • Ich entscheide mich für Vertrauen und gegen die Angst
  • Ich entscheide mich all das schöne und liebenswerte in mir zu sehen und dagegen zu suchen, was mir nicht gefallen könnte.

Ich öffne mein Herz. Ich bin bereit mein Herz zu öffnen und meinen Schutz aufzugeben. Ich bin bereit, Liebe zu geben und zu empfangen, steht weiter auf der Kartenrückseite.

  • Was bedeutet das, Schutz aufgeben?
  • Heißt das, ich brauche nicht selbst dafür zu sorgen, dass ich beschützt bin?
  • Soll ich einfach so vertrauen?
  • Woher kommt diese Liebe, die ich empfangen soll, von der hier die Rede ist?

Früher, als Kind in der Kirche habe ich gelernt: Gott liebt Dich, immer! Aber meine Eltern haben gesagt, dass es dafür Bedingungen gibt. Z. B. das Einhalten der 10 Gebote. Falls man zuwider handelt, muss man das vor einem Priester in der Beichte bekennen.

Dieser Vorgehensweise misstraute ich schon als Kind. Das konnte nicht stimmen. Gott – oder wie du auch immer sagen magst – hat uns Menschen erschaffen, hat sie mit der Erde und allem, was lebt verbunden und uns die Verantwortung dafür gegeben, er vertraut uns und liebt uns. So habe ich oft gefragt und keine genaue Antwort bekommen. „Du musst dass einfach glauben – es ist so!“

  • Warum lässt Gott zu, dass die Menschen sich umbringen, demütigen und quälen?
  • Warum tun es die Menschen, obwohl sie die Freiheit oder den freien Willen haben, es nicht zu tun?

Es ist immer für mich gesorgt, ich werde immer geliebt, sonst würde all das keinen Sinn machen. Du bist immer beschützt.
Bist Du Dir da ganz sicher?“ Ganz ganz leise wispert die Stimme meines Inneren Kindes. „Bist Du Dir da wirklich sicher? Stimmt das wirklich? Du weißt doch noch als………

Und, schon fallen mir Erlebnisse ein, Kindheitserlebnisse, in denen ich Angst hatte, wo ich mich verlassen fühlte, meine Eltern keine Zeit hatten. Erlebnisse, die so weh taten. Z. B., als ich mit 5 Jahren im Krankenhaus auf der Isolierstation lag und meine Eltern nur durch ein kleines Fensterchen zu mir schauen durften. Wie ich jedes Mal weinte, wenn sie wieder gingen. Mein Papa dann die Idee hatte, heimlich zu verschwinden, als ich in mein Bilderbuch schaute. Er glaubte, dann würde ich nicht so sehr traurig sein. Ich fühlte mich verraten und verlassen.

Ich setzte mich heute in ein ruhiges Zimmer und fange an mit dem Armlängentest zu hinterfragen. Der Armlängentest spricht mit meinem Unbewussten, mit meinem höheren Selbst, mit meiner Seele. Welche Aussage macht mir Stress?

  1. Es ist immer für mich gesorgt – auf allen Ebenen (körperlich, seelisch, mental)
  2. Ich bin behütet
  3. Ich bin in Sicherheit
  4. Ich vertraue, dass alles zu meinem Besten geschieht

Interessant: Alle Aussagen bis auf die Nr. 4 machen mir Stress. Da muss ich doch mal genauer hinschauen und am besten Fragen, in welcher Zeit der Stress entstanden ist und warum.

Gleich zu Nr. 4, die mir keinen Stress verursacht. Hier habe ich eine große Lern- und Lebenserfahrung machen dürfen. Ich war schwer krank mit Mehrfachoperationen und anschließend Schmerzpatientin. Als die Schulmedizin (ich arbeitete selbst 19 Jahre in einer Klinik) für mich mehr stimmig war und mir begann Angst zu machen, hat mich Innerwise gefunden. Durch diese Arbeit erkannte ich, was die Ursache dieses ganzen „Krankheitsmarathon“ war und wurde von Heute auf Morgen schmerzfrei.

Durch Innerwise, habe ich meine Feinfühligkeit und Intuition wiedergefunden. Heute sage ich: „Danke Krankheit, danke Schmerz, dass ihr da wart. Ihr habt mich sehr hartnäckig auf meinen Lebensweg geschickt „

Ja: Ich kann vertrauen, dass alles zu meinem Besten geschieht!

Ich erkenne, dass auch die anderen Aussagen wahr sind und teste die drei Themen, die mir Stress gemacht haben. Interessantes Ergebnis: kein Stress mehr – aha, es hängt wohl alles zusammen.

Ja: Es ist immer für mich gesorgt – auf allen Ebenen

Das Universum versorgt mich mit allem, was ich brauche. Ich selbst versorge mich, auch indem ich meinem Herzen und meiner Intuition folge, denn das gibt mir Energie.
Fühlt man sich nicht gut versorgt, ist man ständig auf der Suche nach einer Lösung.

Als Kind erlebte ich, dass nie genug Geld da war. Meine Eltern hatten ein Haus gebaut und ich habe 3 Geschwister. Mein Vater war auch noch Banker, da spielte das Geld – das nicht da war – eine noch größere Rolle. Sparen, günstig einkaufen, nichts verschwenden. Mein Vater spekulierte in jedem Markt auf abgelaufene Lebensmittel, die dann günstiger angeboten wurden.

Diese Erfahrungen sind im Erwachsenenleben schnell getriggert. Schon will ich in den Sonderpostenkorb greifen, aber mit der „kleinen Brigitte in mir“ habe ich darüber gesprochen: Es ist alles da, was wir brauchen. Wir wollen vielleicht gerne mehr haben, aber brauchen wir das wirklich?

Ja: Ich bin behütet

Fühlen wir uns behütet, macht das ein Gefühl von tiefem Frieden und entspannt. Behütet sein heißt auch beschützt sein. Das Gefühl, jemand passt auf mich auf. Mit all meinen Lebenserfahrungen passe ich selbst auf mich auf. Hätte ich mich nicht selbst behütet, wäre ich weiter im Schmerzkarussell eine Runde nach der anderen gefahren und hätte mich immer noch allein gelassen gefühlt von den Ärzten und der Medizin. Danke Innerwise für die Möglichkeit das zu erkennen.

Ja, ich bin in Sicherheit

Ich bin in Sicherheit, sonst hätte sich das alles nicht so wunderbar zusammengefügt. Mir geht es mit jedem Tag immer besser. Ich bin voller Lebensenergie und glücklich. Ich habe gelernt, dass ich verbunden bin mit der reinen Quelle, dem Universum, dem Einen wo ich ich herkomme. Mit Mutter Erde, die mich fest am Boden hält, und mit meinem Herzen, das aus all dem die Gewissheit nimmt, dass ich sicher bin.

Von Herzen Brigitte Miltenberger

Ich liebe mich selbst – mein Herzensweg

„Es ist, was es ist, sagt die Liebe“. Dieser Satz aus einem Text von Erich Fried bedeutet für mich in punkto Liebe Alles. Meistens schauen wir im Außen und sind bereit, zu lieben, was da ist, und warten auf die Liebe von außen. Aber was ist mit deiner Selbstliebe? Schaffst du es da genauso zu sagen „es ist, was es ist, sagt die Liebe?“

Selbstliebe heißt achtsam sein mit Dir selbst. Achtsam im Fühlen, wenn dein Körper zeigt, dass er etwas braucht, achtsam mit den Worten, wenn du über dich sprichst, achtsam mit dir, wenn du dir vielleicht mal wieder zu viel aufgebürdet hast. Selbstliebe bedeutet Achtsamkeit und Selbstfürsorge.

Bist du ein Kümmerer?

Als kleine Kinder hatten wir einen natürlichen Instinkt, aber irgendwann prägten uns soziale Normen und Glaubensmuster, wir lernten wie wichtig es sei, immer und überall für andere da zu sein.

Wir haben gelernt, dass wir fürsorglich mit anderen umgehen sollen, unsere Spielsachen teilen, später uns um unsere Freunde kümmern, wenn sie Probleme hatten beim Umzug helfen, die Kinder pünktlich von da nach dort fahren… Die, die sich kümmern und anderen helfen, das sind gute Menschen – so hat man es uns gelehrt.

Zwischen all dem Alltagsgewusel nehmen wir uns oft selbst zurück, denn ständig sind scheinbar viel wichtigere Dinge zu erledigen. Und weil wir vielleicht gelernt haben, immer zuerst die anderen zu fragen wie es ihnen geht um uns um sie zu kümmern, hat unser Unterbewusstsein einen sogenannten „Verhinderer“ programmiert. Dieser „Verhinderer“ wird immer etwas finden, was gerade wichtiger ist, als du: „Wie, du möchtest ausruhen und ein Buch lesen? Hast du vergessen, dass noch Hemden gebügelt werden wollen? Sind sie zerknittert, fällt das auf dich zurück.“ Oder: „Wieso möchtest du gerade jetzt einen ruhigen Spaziergang ganz alleine machen? Deine Freunde möchten, dass du mit ihnen feierst. Sie werden dir vorwerfen, ein Spaßverderber zu sein“.
Der innere „Verhinderer“ hat zu allem einen Einwand und erklärt dir, warum du schon wieder egoistisch bist.

Haben wir völlig vergessen, dass wir selbst für uns der wichtigste Mensch sind? Wir schauen uns meistens nicht mal im Spiegel richtig an. Unser Fokus ist ständig im Außen, bei unserer Familie, unserem Partner, unseren Tieren, unseren Eltern, unseren Freunden.
Wir schauen aus unseren Augen auf die anderen, statt uns persönlich in die Augen.

Wenn du dich selbst liebst, kannst du auch andere Menschen lieben. Selbstliebe ermöglicht uns, Frieden mit uns selbst zu schließen. Wir lernen durch die Eigenliebe, für uns da zu sein und zu uns zu stehen. Wir werden glücklicher. Ich persönlich habe als Kind gelernt: „Liebe deinen Nächsten“. Leider hat meine Mutter damals den Satz mit – „…wie dich selbst“ nie beendet. Die Eigenliebe ist also die Grundlage der Nächstenliebe. Sie ist die Basis für unser tägliches Leben.

Übernimm Verantwortung für Dein Leben, Deine Gedanken, Dein Handeln, Deine Worte, das ist Selbstliebe. Höre auf zu überlegen, was andere Menschen von Dir verlangen. Du handelst zuerst für Dich selbst und dann, wenn Du magst für andere.

Entscheidungen

Entscheide dich. Das Innerwise-Werkzeug „Golden Circle“ kann dir dabei wunderbar helfen.

  • Entscheide dich zu 100% dafür: Ich bin es wert, dass ich auf mich achte und dafür Sorge trage, dass es mir gut geht.
  • Entscheide zu 100% dagegen: Ich höre auf, meine Bedürfnisse zu missachten und mich ständig um andere zu kümmern.
Der Golden Circle von Innerwise

Dafür ist dagegen! Wenn du dich für etwas entscheidest, musst du das loslassen, was dich an der Umsetzung hindert. Dies gelingt mit dem Golden Circle ganz einfach durch das Abfahren mit den Fingern. Ich biete immer wieder Seminare an, wo der Golden Circle zum Einsatz kommt.

Nimm dir ab sofort jeden Tag die Zeit, um in dich hinein zu horchen, wie es dir geht. So lange, bis es in Fleisch und Blut übergeht.

Warum macht es uns so ein schlechtes Gewissen, wenn wir zuerst nach uns schauen? Kennst du die Sätze:

  • du bist aber egoistisch
  • du denkst immer nur an dich
  • du bist nicht alleine auf dieser Welt
  • nimm Rücksicht auf die anderen
  • du bist lieblos

Sicher fallen dir noch viele Sätze mehr ein. Von Eltern, Lehrern, Verwandten usw. haben wir das Gefühl vermittelt bekommen nur geliebt zu werden, wenn wir etwas dafür leisten. Wir wurden auf Liebe, die von außen kommt konditioniert.

All dies ist in unserem Inneren Kind verankert. Sprich doch einmal ganz bewusst mit ihm. Sag ihm, dass es Dir leid tut, dass du erst jetzt merkst, dass du ihm so wenig Liebe gezeigt hast, weil du es nicht besser wusstest. Sag ihm, dass sich das ab heute ändert. Nimm es in Gedanken in den Arm und sage: Ich liebe dich, so wie du bist, du bist toll.

Vergib dir, dass du es die ganze Zeit nicht besser konntest und wusstest. Sage Dir: Jeden Tag habe ich mich im Spiegel gesehen, aber nicht wirklich. Ich habe meine Frisur gesehen, die kleinen Pickel, die Falten, meine Kleidung aber habe mir nicht wirklich in die Augen geschaut und gedacht: „Das bist also du!“

Dein Herzensweg

Und nun dein Selbstliebe-Wellness-Programm. Denn ohne das TUN können wir so viel lesen und lernen wie wir möchten. Das Leben möchte es integrieren und das geht nur über das TUN. Kennst Du die Metapher „Wie innen, so außen?“ Du wirst durch diese Selbstliebe-Kur immer glücklicher, entspannter und nach außen sichtbar schöner werden.

TIPP: Gehe deinen Herzensweg ungeschminkt, wenn du dich normalerweise schminkst. „Du bist Du und es ist, was es ist, sagt die Liebe“.
Entdecke deine natürliche Schönheit, ganz ehrlich.
Am Anfang richte dein Augenmerk auf das, was dir schon immer an dir gefällt, dann allmählich auf alles andere. Werte nicht, auch wenn da mal negative Gedanken kommen.

  • Schaue Dich im Spiegel ganz bewusst an, nicht was du an hast oder deine Haare – DICH! Schaue dir jeden Tag in die Augen.
  • Wie geht es Dir wenn Du Dich im Spiegel anschaust? Fühle in dich hinein. Achte auf deine Gedanken dabei. Was denksst/fühlst du über dich?
  • Siehst du das Wunder welches Du bist? Fühle Dich. Berühre deine Haut, schaue dir in die Augen.
  • Lasse die Gefühle zu, die hochkommen. Sie zeigen Dir was Du brauchst.
  • Fällt dir etwas auf, was Dich stört, Dir nicht gefällt? Es gehört zu Dir – urteile nicht.
  • Schreibe heute Abend vor dem Schlafengehen eine Liste mit Allem, was du an dir liebst, was du kannst und wie wertvoll das für dich ist.
  • Schreibe dir am nächsten Wochenende einen Liebesbrief und schicke ihn mit der Post an dich selbst. Briefmarke drauf und los…
  • Umarme dich jeden Tag einmal selbst, auch wenn sich das zuerst komisch anfühlt und sage dabei laut: „Du bist einfach toll und so schön, ich liebe dich!“
  • Umarme dich gerade an Tagen, an denen es dir nicht gut geht doppelt und gib dir ganz viel Liebe.

Bei all diesen Aufgaben gilt aber auch: ACHTE AUF DICH. Wenn es dir zu viel wird, beende es. Versuche es jeden Tag wieder und du wirst immer neue Aspekte an dir entdecken und lieben lernen. Du kannst dich immer besser öffnen und manchmal dürfen Erinnerungen, die auftauchen noch einmal beachtet werden, damit sie gehen können.

Rede mit dir, schenke dir Komplimente. Tu dir jeden Tag ganz bewusst etwas Gutes, auch wenn es ganz klein ist. Ein kleines Geschenk, das dich erinnert, dass du der wichtigste Mensch in deinem Leben bist:

Alles Liebe Brigitte Miltenberger

„Dein innerer Arzt“ – fühle dich gesund – denke dich gesund

„Wir sind so gesund wie wir uns fühlen“ – was heißt das? Bedeutet das, dass wir uns einfach bequem in den Sessel setzen können und uns dabei vorstellen, wir seien gesund? Nein, natürlich nicht, der Körper möchte integriert werden. Was wir genau dafür brauchen, können wir leicht mit dem Armlängentest herausfinden.

Unsere Zellen sind lebendig – und so winzig sie auch sind – sie sind intelligente Wesen. Man hat den Zellen in einem Versuch eine Zuckerlösung gegeben, die sie begierig aufnahmen. Bei Säure haben sie sich zusammengezogen. Man konnte ihnen unterm Mikroskop ansehen: „igitt, wie sauer“. Nach mehrmaliger Erfahrung mit Säure, haben sie sich schon zusammengezogen, als sich nur die Pipette näherte.

Weiter gedacht: Der Mensch – ein lebender Organismus – besteht aus Millionen von Zellen, die in einem System zusammengeschlossen sind. Sie arbeiten als Team, damit es dem Organismus gut geht. Jede Zelle kann fühlen, wie es der anderen geht.

Gefühle und Gedanken steuern unseren Körper. Sie beeinflussen uns. Jede kleine Zelle ist immer über alles in unserem Körper informiert. Was der Zelle gut tut, tut auch dem Körper gut. Gefühle des Hasses, der Angst oder der Liebe werden an alle Zellen weitergegeben.

Emotionen werden im limbischen System generiert, das nicht dem Bewusstsein untersteht. Ob Angst oder Aggression, hier ist eine mandelförmigen Ansammlungen von Nervenzellkörpern im Zentrum des menschlichen Gehirns beteiligt, Die Amygdala. Sie dient Mensch und Tier als Alarmanlage, bewertet Situationen und schätzt Gefahren ein.

Zellen verändern sich durch Umwelteinflüsse, Gefühle, Gedanken und Erfahrungen und mit ihr ihre Gene. Neurotransmitter, Hormone und Antikörper dienen als Informationsträger, um die entsprechenden Botschaften jeder einzelnen Zelle mitzuteilen.

Angst löst einen regelrechten „Psycho-Neuronen- Alarm“ in uns aus, der uns dann auf allen Ebenen negativ beeinflusst. Deshalb ist es sehr wichtig, wie wir mit Informationen umgehen und wie wir diese emotional verknüpfen. Hoffnungslosigkeit, Wut und Angst können auf Dauer definitiv krank machen und wirken sehr stark auf den Körper.

In jeder unserer Zellen befindet sich der gesamte Bauplan für unseren Organismus. Emotionen sind wie ein Schlüssel für unser Leben. Das bedeutet doch, dass, je öfter wir Situationen negativ bewerten oder sie uns ängstigen, auch die Zellen darauf reagieren. Das Gleiche passiert bei Freude und Glück. Unsere innere Haltung und Meinung, auch unsere Gedanken hinterlassen einen konkreten Eindruck in unserem Körper und unseren Zellen.

Bruce Lipton (US-amerikanischer Entwicklungsbiologe und Stammzellforscher): „Bring eine Körperzelle in ein gesundes Umfeld und sie wird gesund werden. Bring eine Körperzelle in eine krankes Umfeld und sie wird krank werden.“ Sein Buch „Die Intelligenz der Zellen“ kann ich sehr empfehlen.

Ein wundervoller Gedanke, dass Gene durch Gefühle veränderbar sind.

Unsere DNS (Genstrang) bestimmt nicht aus sich selbst heraus, was sie tut, sondern wird von Proteinen gesteuert, die sich wiederum nach Signalen aus der Umwelt richten. Nicht aus direkten Signalen, sondern je nachdem, wie das Individuum diese Signale interpretiert. Also ob positiv oder negativ. (Bruce Lipton)

Nur lebendige Wesen können fühlen, können etwas empfinden. Eine gute Umgebung sorgt für das Wohlfühlklima der Zellen, damit geht es unserem Körper gut. Sind wir länger bedrückt oder traurig, verändern sich die Zellen und der Organismus wird krank. So steuern Gefühle unsere Gesundheit. Dazu fällt mir der Satz ein: Wie Innen so Außen. Das heißt, dass sogar das Aussehen eines Menschen durch seinen inneren Zustand geprägt wird.

Tipp:

  • Sorge gut für Dich und Deinen Körper über Ernährung, Bewegung und Entspannung.
  • Genieße das Leben und freue Dich.
  • Lache viel und pflege gute Freundschaften.
  • Denke öfter mal: „Das ist nicht mein Problem.“
  • Wenn etwas auftaucht, was du nicht ändern kannst, dann denke: „Es ist was es ist.“
  • Falls Dich jemand nach Deinem Befinden fragt, sage laut und deutlich: „Sehr gut“, auch wenn es grade mal nicht so super läuft. Deine Zellen hören zu.
  • Auch das Gehirn, das für unser Überleben zuständig ist, hört zu. Es schickt die richtigen Botenstoffe und Hormone in den Körper, dass es den Zellen gut geht.
  • Tue was Dich glücklich macht.
  • Liebe Dich selbst am allermeisten.
  • Behandle Dich wie Deine allerbeste Freundin oder Deinen Freund.
  • Arbeite an Dir und Deinem Lebensfluss (z. B. mit den Möglichkeiten von Innerwise)
    Gerne bin ich bei Fragen als Coach und Mentorin für Dich da.
Fühle Dich entspannt und glücklich

Innertouch – Im Herzen berührt
Brigitte Miltenberger (Coach, Mentorin)
Mail: innertouch@gmx.de
https://innertouch.me

„Unser innerer Arzt“ – Denkst Du noch oder fühlst Du schon?

Raus aus dem Verstand und rein in die Intuition. Erst dann wird sich dir die Welt mit ihren Wundern öffnen (Uwe Albrecht).

Was Gefühle mit unserem Körper machen

Stelle Dich fest auf Deine Füße und schließe die Augen Fühle mal, wie Du stehst. Fühle Deine Füße auf dem Boden, Deinen unteren Rücken, Deine Schultern und Arme, deinen Nacken und Kopf.

Stelle Dir nun vor, Du freust Dich ganz irre über irgendetwas. Wenn Du die Freude spürst, beachte ob sich Dein Stand verändert, deine Körperhaltung. Wo spürst du die Freude in deinem Körper?

Nun spüre die Lüge. Was passiert nun mit Deinem Körper? Oder fühle die Angst? Was verändert sich? Zum Abchluss nun totale Zufriedenheit, Ruhe und Gelassenheit.

Du hast noch nicht genug? Dann versuche folgendes: Setze dich und schließe die Augen. Halte Deine Hände geöffnet. Mache die Hände hohl, so dass ein kleiner Ball, etwa wie ein Tennisball dazwischen passt.

Hast Du den Ball? Fühlst Du ihn? Er ist aus reiner Energie, angenehm warm. Ein leuchtender, warmer Energieball. Halte ihn eine Weile und dann fängt die Energie in seinem Inneren an zu pulsieren. Ganz leicht und regelmäßig. Das Pulsieren passt sich deinem Puls und Herzschlag an. Eine wunderbar stärkende und belebende Energie geht von diesem kleinen Ball aus.

Speichere diese wunderbare Energie des Balls in Deinen Händen und dann lasse den Ball nach oben steigen oder lasse ihn einfach fallen. Führe jetzt deine Hände vor die Brust und lasse diese wunderbar belebende Energie aus deinen Händen n deinen Körper strömen. Atme tief ein und wieder aus.

Er ist warm und pulsiert – ein Energieball

Hast du verstanden, wie schön es ist, einmal nicht im Verstand zu sein? Genauso kannst Du, wenn Du magst warme Sonne auf dein Gesicht scheinen lassen, den Duft und die kühle Luft des Waldes oder was Dir sonst gut tut vorstellen und spüren.

Unser Verstand

Die meisten haben gelernt, über den Verstand zu entscheiden. Sie erstellen Listen mit Vor- und Nachteilen, und grübeln Tage- und Nächte über einer Entscheidung. Doch über 95%, manchmal sogar 99% wird durch unser Unterbewusstsein entschieden. Es hat alles, was wir je erlebten gespeichert. Frühere Entscheidungen und deren Ergebnisse sowie Prägungen aus der Kindheit sind wie auf einer Festplatte dort gespeichert. Von da schickt es uns Gefühle damit wir sie bei neuen Entscheidungen miteinzubeziehen.

Stell Dir das Unterbewusste wie einen inneren Elefanten vor mit einem enormen Gedächtnis. Du möchtest gerne nach links gehen? Der Elefant möchte nach rechts gehen? Wo werdet ihr landen? Genau, Du hast es schon erraten, ihr geht nach rechts.

Verlasse Dich auf mich, ich habe Erfahrung und weiß, was gut ist.

Um uns zu entscheiden, versuchen wir davor genau zu analysieren ob es für uns zum Besten wird. Manchmal hängt von einer Entscheidung viel ab. Es ist deshalb richtig, alle Gedanken, und Erfahrungen einzubeziehen. Die Gedanken sind frei, und so tun sich unzählige Möglichkeiten in unserem Kopf auf. Unser Verstand funktioniert ein bisschen wie ein Computer. Alles was er je gelernt hat, weiß er. Er analysiert ständig und fragt Vergleiche ab. Mit Gefühlen kann er nicht so viel anfangen, dafür müsste der das Herz und unseren Bauch fragen. Aber er glaubt schon, unser Bestimmer zu sein .

Als Kind lernten wir:

  • Hinterfrage lieber zigmal
  • Höre Dir alle Möglichkeiten an
  • Frage andere Menschen nach ihrer Erfahrung und Einschätzung
  • Wäge genau ab
  • Fehlentscheidungen wirst Du immer bereuen
  • Tue bloß nichts Unüberlegtes
  • Prüfe von allen Seiten

Ich höre noch heute meinen Vater mit lauter Stimme sprechen und rieche sein Rasierwasser. Bei wichtigen Entscheidungsfragen nehme ich immer noch diesen Geruch wahr und fühle meinen Vater neben mir. Das Unbewusste hat beides verknüpft.

Was bedeutet das für uns?

Unser Kopf kann sich eine tolle Partnerschaft, Glück, Gesundheit, Reichtum so viel wünschen wie er will. Wenn im Innersten, dem Unbewussten Konflikte gespeichert sind, die diese Erfüllung blockieren, wird das nicht klappen. Ganz unbewusst, von uns nicht erkennbar reagieren wir dann entsprechend. Wenn unser Kopf entscheiden könnte, wären wir alle reicher, schöner, gesünder, glücklicher.

Deine Eltern haben mir immer wieder gesagt:

  • „Wer reich ist, kann so viel Geld niemals ehrlich erarbeitet haben.“
  • „Reiche Leute sind arrogant und haben kein Herz.“
  • „Geld ist schmutzig.“
  • „Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in den Himmel kommt.“


Wenn du solche und ähnliche Sätze immer wieder gehört hast, dann wird dein Unterbewusstsein ganz schnell verhindern, dass du viel Geld bekommst.

Wie macht es das? Es hindert dich zum Beispiel daran, dich auf den top bezahlten Job zu bewerben. Du fühlst dich auf einmal völlig verunsichert und bist schließlich wirklich überzeugt, dass du dafür nicht geeignet bist. Gar nicht verdient hast du so was tolles. „Bewirb dich lieber nicht, sie werden dich sowieso nicht nehmen“, flüstert dein Unbewusstes.

Oder du kannst dir einfach nicht erklären, warum du kurz vor der Hochzeit mit deiner großen Liebe, die millionenschwere Eltern hat, buchstäblich „den Schwanz einziehst“. Du weißt selbst nicht genau warum, aber es fühlt sich einfach falsch an. Es macht dir Angst. So arbeitet unser innerer „Elefant“ und er ist stärker – immer! Er ist Chef zu 95-98%.

Die wichtigsten Entscheidungen kommen vom Herzen

Du brauchst eine Möglichkeit, die dir deine Unsicherheit und die Angst, falsche Entscheidungen zu treffen nimmt. Man müsste mit dem Unbewussten reden können, das wäre das Beste.

Frage Dich außerdem vor jeder Entscheidung: „wird mich das auf Dauer glücklich machen?“ Damit beschäftigst du den Kopf und dann fühle einfach mal rein und ich habe vor vier Jahren eine wunderbare Methode kennengelernt, mit dem „Elefanten“ zu reden.

Angefangen hat es damit, dass ich mir einen Bericht über kinesiologische Tests angeschaut habe und besuchte anschließend einen Erlebnisabend, wo der Arm-Test eindrucksvoll demonstriert wurde.

Neugierig stellte ich mich der Dame, die den Abend gestaltete als Testperson zur Verfügung. Nach einer gestellten Frage, die ich positiv beantworten konnte, wollte die Frau meinen ausgestreckten Arm herunterdrücken aber ich konnte ihn trotz starkem Gegendruck oben halten. Das bedeutete „gute Widerstandskraft – Ja – positive Antwort“.

Bei der Aussage: „stelle Dir vor, du besuchst deine Eltern“, ließ sich mein Arm weich wie Butter nach unten drücken. Dabei hielt ich feste dagegen. Dass ich das bei solch einem Test nicht willentlich vertuschen konnte, dass ich da Probleme hatte, sondern mein Unterbewusstsein deutlich zeigte, dass ich bei dieser Vorstellung Stress verspürte, erstaunte mich.

Der Armlängentest

Dann erfuhr ich ein Jahr später vom Armlängentest. Das Buch von Uwe Albrecht „Ja/Nein, so einfach kann das Leben sein“ erklärt alles, was man dazu wissen muss. Praktisch ist, dass Du ganz alleine testen kannst.

Als Innerwise-Mentorin und Coach wende ich diese zuverlässige Methode täglich an. Ich verlasse mich auf diese Antworten. Jeder kann sie leicht lernen. Für Fragen nach falsch oder richtig, nach Ja oder Nein antwortet der Armlängentest sicher. Durch ihn spricht dein Unterbewusstsein und du kannst den Kopf mal Pause machen lassen.

„Der Test ist keine esoterische Modeerscheinung, sondern ein neurologischer Reflex, bei dem sich auf der einen Seite die Muskeln entspannen und auf der anderen Körperseite anspannen. So bekommen die Arme eine verschiedene Länge. Es ist eine Reaktion unseres Muskelsystems auf Stress. Dabei werden vom Gehirn über ein Neuropeptid, die Substanz P, in der Geschwindigkeit von 1500 Metern pro Sekunde unsere Muskeln so gesteuert, dass bisher starke Muskeln plötzlich schwach werden…“     (aus dem Buch „Heilung für alles Lebendige“ von Uwe Albrecht)

Quelle: Uwe Albrecht – JA-Situation

Normalerweise sind unsere Arme, wenn Du sie vor Deinem Körper ausstreckst gleich lang. Du nimmst die Position unter Deinem Bauchnabel, dort streckst Du die Arme aus, hältst die Hände ganz normal, aber mit den Daumen nach oben. Noch ein kleines bisschen nach vorne strecken, die Daumen sind nun die „Messinstrumente“. Sie sind genau parallel gegenüber und Du kannst die gleiche Länge der Arme erkennen.

Quelle: Uwe Albrecht – NEIN-Situation

In Stresssituationen, also wenn Dein Körper und das Unbewusste zu einer Frage NEIN sagen, dann sieht der Test so aus, wie auf dem Bild. Die Arme – Daumen – sind nicht gleich lang. Frage z. B.: Bin ich ein Frosch? Vertrage ich Fliegenpilze? Beidesmal NEIN sagt mein Körper/das Unbewusste.

Über diesen Test kann man dann unbewusste Glaubensmuster aufdecken. Wenn ich z. B. frage: „Ich will reich sein mit über 2 Millionen Vermögen!“ Ach“, antwortet der Test und zeigt ungleichlange Arme. NEIN. Ja aber, ich will das doch! Mag sein, dein Kopf möchte das auch, aber dein Unbewusstes erklärt: „Nein meine Liebe, das ist nicht gut für dich. Geld stinkt und ist schmutzig, hast du das vergessen? Du wirst dann von den Leuten als nicht ehrlich angeschaut, denn so viel Geld….“

Nun darfst du an solchen Glaubenssätzen arbeiten.

Jeder kann diesen Armlängentest lernen und nutzen, täglich, immer, egal für was. Du kannst testen, welche Lebensmittel du verträgs und, ob du das neue Kleid heute zu dem Termin mit dem Chef tragen sollst. Sogar ob du den Johannisbeerstrauch an diese Stelle pflanzen sollst, damit er für dich die besten Früchte trägt. Wenn Du noch mehr erfahren möchtest über das Fühlen und den Armlängentest, ihn sicher anwenden und praktische Beispiele üben möchtest, dann komme in einen meiner Kurse, oder hier zum Video „Armlängentest“ mit Uwe Albrecht.

Unser „Innerer Arzt“ – Du bist kein Opfer

Fühlst Du dich als Opfer? Glaubst Du, andere Menschen oder bestimmte Umstände sind schuld daran, dass es dir nicht gut geht? Bist du deprimiert und fühlst dich benachteiligt? Denkst du: Immer ich, immer passiert mir so etwas, das ist ungerecht? Wenn du so denkst, leidet deine Seele, deine Stimmung.

Wir bilden gerne zwei Gruppen: Die Täter und die Opfer. Die Bösen und die Leidenden. Denkst du: Die anderen sind die Täter und ich bin das Opfer? Bestimmte Menschen sind schuld, dass es mir so schlecht geht?

Du selbst hast die Wahl, wie Du auf Enttäuschungen und Verletzungen oder Manipulationen reagierst. Du selbst triffst die Entscheidung, ob du unter Kritik, Anfeindungen oder Enttäuschungen leidest. Jetzt denkst du vielleicht, wie kann sie behaupten, ich bin selbst schuld, dass es mir so schlecht geht? Sagt mir, wenn ich entscheiden würde, mich nicht gekränkt zu fühlen, dann wäre alles gut? Wer würde schon freiwillig Schmerz und Leid aussuchen? Niemand, das ist klar.

Wenn du anderen die Schuld gibst, gibst du ihnen Macht über dich und über dein Leben. Wenn du zu jemandem sagst: du bist schuld, dass es mir schlecht geht, dann sagst du gleichzeitig, du bist verantwortlich für mein Leid. Los, tue etwas damit es mir besser geht. Nimm alles zurück! Und? Wie lange wartest Du darauf?

Entscheide, wie Du Dich fühlen willst – Du bist kein Opfer

Entscheide selbst

Entscheide, ob du dich lange verletzt oder gekränkt fühlen möchtest. Wer sagt denn, dass dein Tag gelaufen sein muss, ob einer dummen Bemerkung? Wer sagt, dass du beleidigt sein musst? Das was andere kritisieren ist immer ein Spiegel ihrer selbst. Sie lenken von sich ab. Warum glaubst du, dass du immer noch unter früheren Erziehungsmaßnahmen leiden musst? Dass du dich rechtfertigst: Mir geht es deshalb schlecht, weil …

Jedes Mal, wenn du dich als Opfer fühlst, fügst du dir selbst Leid zu. Du verweigerst, über dein Leben selbst zu bestimmen. Hier wirst du selbst Täter, nämlich an dir.
Denke daran, Niemand kann dir ein schlechtes Gefühl machen, wenn du es nicht zulässt. Du bist erwachsen und zu 100% für dich selbst verantwortlich, niemand sonst.

Alles, was in deinem Leben irgendwann einmal passier ist, ob positiv oder negativ, hat dich etwas gelehrt, hat dir Erfahrungen gebracht. Du könntest dich dafür entscheiden, dankbar zu überlegen, was Positives für dich war und dann mache einen Haken dahinter. Du entscheidest, was Du „aufbewahrst“ und was nicht.

Wenn du mit Menschen zusammen bist, die dir erzählen, wie schlimm es ihnen geht, weil die anderen oder der und der…….. dann merkst du, wieviel Energie dich das kostet. Vielleicht versuchst du sie zu trösten, oder Erklärungen zu finden, aber du kannst ihnen diese Erfahrung nicht nehmen.

Trenne Dich von ständig jammernden Menschen

Mein Vorschlag: trenne dich von Menschen die sich ständig in der Opferrolle baden und jammern. Sie rauben dir deine Energie. Gib ihnen eine Chance, aber dann geh‘ weg.
Solche Menschen möchten, dass du ihre schweren und negativen Gefühle mit in deinen Rucksack einpackst und diese Last mitträgst.
Aber auf Seelenebene würdest du ihnen nicht wirklich etwas abnehmen, du würdest sie um ihre Erfahrungen und Lernaufgaben bringen. Das klingt vielleicht hart, aber hier solltest du klare Grenzen ziehen und deine Energie für dich und dein Leben nutzen.

Als erwachsener Mensch bist Du zu 100% für Dich verantwortlich

Wenn du eine komplizierte Kindheit hattest und es Dir deshalb nicht besonders gut geht, dann werde dir bewusst: „Ich bin erwachsen, es ist an der Zeit, etwas für mich zu tun. Du kannst dir Hilfe bei einem ausgebildeten Coach holen, wenn du Impulse brauchst.
Du könntest dich, z. B. mit deinen Eltern versöhnen, mit allen, die deiner Meinung nach beteiligt waren an deinen schlechten Gefühlen. Schuldzuweisungen ändern nichts an deiner Situation. Vielleicht bist du sehr wütend, aber alles Schimpfen und Vorwürfe bringen nur kurz Erleichterung und ändern nichts an der Tatsache, dass da etwas war, das dich immer noch belastet.

Vergebung

Vergebung heißt ja nicht, dass du gut heißen sollst, was geschah. Du übergibst ganz bewusst die Verantwortung dafür an die Menschen, die dir weh getan haben. Ein wunderbar befreiendes Gefühl. Du musst nicht hingehen und es vor ihnen laut aussprechen, wenn du nicht kannst. Entscheide es in deinem Herzen für dich, sage es laut, nur für dich oder schreibe einen Brief an besagte Leute, den du dann nie abschickst.
Hier empfehle ich Dir zusätzlich die Arbeit mit deinem Inneren Kind. Dafür habe ich wunderbare Möglichkeiten. Melde Dich gerne.

Ohne Deine Erlaubnis geht gar nichts!

Du bist kein Opfer, du hast immer die Wahl. Und wenn du es zulässt, dass andere dich verletzen oder demütigen, gibst du ihnen Macht über dich. Du machst dich abhängig von anderen, wenn du dich als Opfer fühlst. So bist du anfällig für Manipulationen.

Wie geht Opferrolle?

  1. Sitze ruhig da und leide. Warte, denn es sind die anderen schuld an deinem Unglück und deinem Leid. Vielleicht merken sie es und kommen, um sich zu entschuldigen.
  2. Hoffe auf alle Fälle auf Mitleid, Zuwendung und Trost. Das bringt eine Zeit lang gute Gefühle und ein bisschen Energie.
  3. Sage dir und deinem Umfeld: Was bin ich doch für ein guter Mensch. Schaut euch dort die Bösen an, die mir all das Leid zufügen und angetan haben.
  4. Überlege auf alle Fälle, ob du Anspruch auf Entschädigung für dieses Unrecht und dieses Leid hast, auf alle Fälle eine Entschuldigung.
  5. Sage: die anderen schulden mir ein besseres Leben. Ich bin im Recht, ich habe nichts getan. Ich kann gar nichts machen, sie tun mir das alles an.

Es ist DEIN Leben

Oben genannte Argumente fühlen sich an wie Trostpreise oder? Sie lindern, aber heilen nicht, sie beseitigt nicht, machen nichts ungeschehen.

Gestalte selbst, übernimm Verantwortung für Dich, nur so kannst du dein Leben selbst formen, hast selbst in der Hand, was für Dich geschieht.

So geht’s:

  • Erster Schritt: Täter/Opfer-Bewusstsein
    Wenn dir bis jetzt gar nicht bewusst war, dass du in der Opferrolle bist dann ist der erste Schritt, werde dir bewusst.
  • Zweiter Schritt: Du bestimmst, wie du dich fühlst.
    Du bist nicht abhängig von den Menschen, die du für dich als Täter identifiziert hast. Du bist nicht hilflos. Vielleicht fühlst du es noch so, aber du weißt ja jetzt, dass du das beeinflussen kannst. Du bestimmst wie du dich fühlst.
  • Dritter Schritt: Übernimm Verantwortung für dein Leben und deine Gefühle, für Dich.
Lies es Dir immer wieder laut vor

Finde deinen Lebensweg, Deinen Lebensfluss und deine Lebensaufgabe. Wie du das hinkriegen sollst? Dafür gibt es bei Innerwise sehr gute Möglichkeiten. Du darfst mich als Impulsgeberin und Coach gerne kontaktieren. Wenn wir die Ursachen finden, lässt sich der Knoten lösen und los geht’s. Es macht echt Spaß und Innerwise wird über deine innere Weisheit nur das zeigen, womit du umgehen kannst.

Ab 05. März gibt es in meiner Praxis jeden 1. Donnerstag im Monat Übungstreffen. Du bist gerne eingeladen, auch als totaler Anfänger kommst du schnell mit und kannst dir selbst helfen. Bitte melde Dich per E-Mail innertouch@gmx.de an, denn die Plätze sind begrenzt. Du kannst gerne jederzeit einsteigen.

Mein Tipp:

Fasten mal anders: Viele von uns fasten, in dem sie keinen Alkohol konsumieren, kein Fleisch essen, kein………
Probiere „Jammerfasten“ aus, nicht jammern oder klagen. Immer wenn du merkst, dass es los geht, höre auf. Es geht nicht darum, dass du es sofort kannst, alleine das Bewusstsein dafür zu bekommen bringt dich einen enormen positiven Schritt vorwärts.

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Unser „Innerer Arzt“ – Optimismus stärkt das Immunsystem

Du bist ein Mensch mit einer positiven Lebenseinstellung? Dann gehst du gesünder durchs Leben. Das wird in Studien bewiesen. Optimistisch denkende Menschen sind trotz Stress weniger anfällig für Infekte der Atemwege als eine Gruppe, die weniger positiv denkt.

Wenn Du Optimist bist, betrachtest du eine Stressphase eher als Herausforderung, die Dich beflügelt, nicht als Phase, in der du dich sehr anstrengen musst. Der Blick durch die rosarote Brille macht es leichter…

Think Pink!

Pessimisten, die krank werden, keinen Erfolg haben oder depressiv sind, sagen nicht selten: „habe ich es nicht gesagt, dass es so kommen wird?“ Genauso oft aber behält ein Optimist Recht. Er fühlt sich als Glückspilz, ist erfolgreich, guter Dinge und bei guter Gesundheit. „Was soll schon schief gehen, das klappt sicher“ ist sein Motto.

Körper, Geist und Seele wirken zusamen, das brauche ich dir nicht zu erzählen, denn das wissen wir schon lange. Wer körperlich fit und gesund ist, fühlt sich insgesamt wohl und zufrieden. Menschen mit einer starken psychischen Gesundheit, die sehr ausgeglichen sind, überwinden körperliche Herausforderungen oder Einschränkungen schneller.

Wie funktioniert das praktisch?

Was passiert in Deinem Körper, wenn du gute Laune hast und froh und optimistisch in die Zukunft schaust? Das Glückshormon Dopamin aktiviert Teile des Immunsystems. Wenn das Gehirn vermehrt dieses Hormon ausschüttet, sind mehr „Fresszellen“, die Krankheitserreger bekämpfen im Blut und es vermehren sich die Antikörper, das ist nachgewiesen.

Ein Großteil, von Krankheiten sind, wie wir wissen, auf andauernde Stressbelastung zurückzuführen. Sogar Wunden heilen langsamer, wenn unser Körper Stress hat. Klinische Studien zeigen, dass unsere Gedanken das Immunsystem und das Hormonsystem entscheidend steuern.

Optimisten schaffen es sich ständig zu motivieren, für sie kommt es gar nicht in Betracht, dass vom Jammern und Schimpfen etwas besser wird. Und wenn, dann mal ein lauter Schrei oder Fluch. Vorwärts lautet die Devise, zurück kostet Energie und Zeit.

„Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann,
so ist es der Glaube an die eigene Kraft.“
(Marie von Ebner-Eschenbach)

Der Placebo-Effekt und der Optimist

Auch beim Placebo-Effekt entscheidet unser Glaube an die Wirkung eines Mittels. Fast ein Drittel aller Heilungen hat anscheinend nichts mit den Behandlungen zu tun. Ausschließlich der Glaube daran, dass wirklich geheilt werden kann, hat geholfen. Es werden dabei oft völlig harmlose Zuckerpillen und Kochsalzlösungen verabreicht und dennoch können sie wie echte Medikamente, Krankheitssymptome deutlich bessern, weil Menschen an die Wirkung glauben.

Alleine die Überzeugung, dass es sich um ein hoch wirksames Medikament handelt bringt die heilende Wirkung. Inzwischen ist wissenschaftlich anerkannt, dass es sich dabei um keine Einbildung der Patienten handelt. Der Plascebo-Effekt ist ein neurobiologischer Vorgang, der messbar ist.

Optimisten sind hier wieder klar im Vorteil, denn sie erwarten einfach, dass eine Therapie hilft. Aber auch normale Medikamente wirken bei Optimisten, die an die Wirksamkeit glauben sogar noch besser. Vertrauen in den Arzt, aber auch den Apotheker, der vielleicht sagt: „Das ein sehr gutes Mittel“ bestätigen diese Erwartung.

Sogar die Wirkung von echten Medikamenten kann man durch Informationen beeinflussen. Wenn du z. B. alle Nebenwirkungen auf einem Beipackzettel liest und es steht da, dass es dir zu 80% übel werden kann von diesen Tabletten, dann… und? funktioniert es?

Typisch Pessimist – Typisch Optimist

Beides hat etwas mit der Inneren Einstellung zu tun. Pessimist und Optimist unterscheiden sich in der Art, wie sie die Welt um sich herum wahrnehmen, worauf sie ihren Blick richten.

Beispiele:

  • Beim Schweizer Käse sehen die Pessimisten hauptsächlich die Löcher und den im Vergleich wenigen Käse, der da ist. Optimisten freuen sich einfach auf den Genuss.
  • Wenn die Sonne scheint, denken Pessimisten an den Regen, der sicher ab morgen wieder kommt oder den Sonnenbrand, den sie bekommen könnten oder dass es bald schon wieder viel zu warm wird. Optimisten freuen sich an der Wärme, dem Licht, den Sonnenstrahlen und setzen sich genüsslich nach draußen.
  • Pessimisten ärgern sich über das, was sie nicht besitzen oder verloren Gegangenes. Optimisten freuen sich über das, was sie haben.

Irgendwie haben beide Recht und es ist natürlich Ansichtssache, das stimmt. Der große Unterschied ist jedoch, dass der Pessimist sich schlecht fühlt und der Optimist gut.

Dass es solche unterschiedlichen Ansichten gibt, liegt an unserem Gehirn! Das Gehirn eines Optimisten macht mehr Erfreuliches und Positives bewusst, während das des Pessimisten den Blick mehr auf Negatives und Unerfreuliches lenkt. Diese Gewohnheiten haben wir im Laufe unseres Lebens entwickelt. Keiner kommt als Optimist oder Pessimist auf die Welt. Deshalb: Optimismus kann man lernen.

Optimismus entsteht durch das Erleben von Geborgenheit als Kind. Denn als Kind lernen wir durch jemanden der uns unterstützt zu unterscheiden, ob etwas wirklich schlimm ist oder nicht. Während unseres weiteren Lebens, müssen wir dann immer wieder mal Kränkungen oder Ängste bewältigen. Wenn unser Selbstwertgefühl aber stabil ist, z. B. durch einem tollen Beruf oder wenn wir sonst etwas gut können und dabei lernen uns gut zu fühlen, klappt das mit dem Optimismus. Wer ein Instrument spielt oder im Sport übt, Probleme als Herausforderungen zu sehen, trainiert seine Sichtweise.

Kann ich Optimismus lernen?

Optimismus lässt sich trainieren. Dazu reicht aber nicht alleine positiv zu denken. Es braucht Geduld und wirklich Übung. Angewohnheiten sind nun mal – wie das Wort schon sagt – Gewohnheiten. Trotzdem kann jeder lernen ein Optimist zu werden.

Tun wir heute einfach mal, was uns glücklich macht und nicht das,
was vielleicht am Besten für uns ist.

Hier ein paar Tipps:

  • Reagiere positiv auf die Frage „Wie geht’s“. Antworte immer mit „Danke sehr gut“ oder „Bestens“. Auch, wenn es nicht stimmt – gerade dann. Je mehr Du Dich mit Deinem schlechten Befinden beschäftigst, umso schlechter geht es Dir. Wie bei einem Schauspieler, der eine lustige Rolle spielt, er wird sich auch gut gelaunt fühlen. Es hat nichts damit zu tun, dass du dich belügst, du ignorierst Dein Befinden einfach für einen Moment.
  • Wie reagierst du z. B. auf der Autobahn in einem Stau, den du nicht vermeiden kannst? Was ist, wenn du deshalb zu spät kommst? Du kannst es nicht ändern, also bestimme einfach, wie du damit umgehst. Nutze die Zeit um etwas schönes im Radio zu hören, entspanne dich. Lerne in Situationen, die sich nicht ändern lassen, gelassen zu reagieren. Sie lösen sich auch wieder auf.
  • Umgib dich mit anderen Optimisten und meide Pessimisten. Hier begegnen dir automatisch positive Aussagen. Lasse dich davon anstecken.
  • Meide Menschen die ständig jammern, das bringt die Stimmung in den Keller. Wenn dich jemand ablehnt, oder dir Steine in den Weg legt dann denke: Das ist seine Meinung, ich entscheide, wie ich darauf reagiere.
  • Ich mag das Wort Problem nicht. Für mich sind es immer Herausforderungen und ein Lernprozess. Themen, die man sich lange negativ ausmalt und die aus der Ferne riesig erscheinen, werden bei näherer Betrachtung beim überlegen der Lösung oft kleiner und verlieren an Bedeutung. Frage Dich: Was gibt es für Möglichkeiten? Gib nicht auf.
  • Denke daran: Sorgen machen ist wie im Schaukelstuhl sitzen. Es bewegt zwar, bringt aber nicht wirklich vorwärts. Mit viel Phantasie können wir uns Horrorszenarien ausmalen, die unsere Ängste schüren und uns schlechte Gefühle machen und dann gar nicht eintreffen. Male dir bewusst aus, wie etwas positiv ausgeht und wie es sich dann anfühlt.
  • Denke daran: Berühmte Erfinder haben erst nach hunderten von Misserfolgen erreicht, was sie suchten.

Natürlich fällt dieses „Positive Denken“ bei schweren Schicksalsschlägen oder ausweglos erscheinenden Situationen nicht leicht und ist oft zuerst nicht möglich. Deshalb ist es wichtig, eine positive und optimistische Grundeinstellung zum Leben täglich zu trainieren. Bei Scheidung, Jobverlust oder einer ernsten Krankheitsdiagnose ist es normal, traurig oder beunruhigt zu sein.

Sei dankbar

Unterschätze nicht, was es mit dir macht, wenn du dankbar bist. Liebe und Dankbarkeit spielen eine wichtige Rolle. Vielleicht magst du jeden Abend einen Satz in ein Büchlein schreiben: Heute bin ich dankbar für……… Das kann etwas ganz kleines gewesen sein, du musst nichts grossartiges finden, freue dich über eine kleine Blume. Der Effekt kann bahnbrechend sein.

Und zum Schluss: Was möchtest du noch alles machen. Konzentriere dich dabei auf schöne, motivierende Dinge. Überfordere dich nicht mit riesigen Zielen, es soll ja Spaß machen und keinen Stress verursachen. Gehe los und verfolge ein schönes Ziel, das dir Freude macht – Jetzt!

Es gibt übrigens typische „Optimismus-Killer“. Sei nicht perfektionistisch, das bringt Angst vor dem Scheitern mit sich. Sage dir: alle Menschen machen Fehler und manche trauen sich gar nicht erst anzufangen, aus Angst zu versagen. Ich schon und bis auf kleine Ungenauigkeiten mache ich alles richtig. „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt“.

Motiviere Dich für kleine Ziele, die Freude und Spaß machen

Häufig sind Negativ-Gedanken schon in der Kindheit entstanden und unser Unterbewusstsein lässt manchmal regelrecht zerstörerische Programme ablaufen. Unser Gehirn aber, lässt sich neu programmieren. Altes kann quasi überschrieben werden. Im Rahmen eines Coachings klappt das wunderbar.

In allem, was negativ aussieht, gibt es immer auch eine positive Seite. Probleme heißen Probleme, weil sie für uns da sind. Wir wachsen daran, lernen, gewinnen Erfahrung. Wären sie gegen uns, müssten sie Contrableme heißen.

Kann man zu viel Optimismus haben?

Zuviel Optimismus gibt es nicht. Hier die tolle Sichtweis des kleinen 4-Jährigen, der sagte: „Ich habe heute als letzter gewonnen.“ Das nenne ich eine positive Sichtweise.

Wenn Du mit Freude und Begeisterung und voller guter Gedanken etwas ausprobierst steht die Chance, dass es gut wird super. Optimisten gehen ein Risiko ein, dass sich ihre Vorstellung nicht erfüllt. Vielleicht überschätzen sie sich, aber was ist so schlimm daran? Ein Optimist denkt deshalb nicht, dass er etwas nicht kann, er denkt: „Nächstes Mal klappt es ganz sicher“.

Vor Kurzem sagte ich zu Jemandem: Du hast gesagt, du glaubst nicht an all diese Sachen, die ich da so sage und schreibe? Sie antwortete: Nicht wirklich, aber ich denke drüber nach, denn ich sehe jeden Tag, was es mit Dir macht und wie gut es Dir damit geht.

Wusstest du, dass es unmöglich ist, während man singt, Angst zu haben?

Wie wäre es, wenn wir heute einfach einmal dankbar sind, für alles was wir haben.

Gesundheit und die drei Gehirne

An alle, die ab jetzt gesünder leben möchten. An die, die vorwärts gehen möchten, Verantwortung übernehmen möchten. Die Belohnung dafür wirst Du sehr schnell erhalten, du hast sofort mehr Lebensenergie. Lebensfreude, und ein friedliche Gefühl werden sich in dir ausbreiten. Du fühlst die Gewissheit, dass Du auf dem richtigen Weg bist.

Wir besitzen die Fähigkeit uns zu heilen!

Weder sind wir Opfer unveränderlicher Gene, noch sollten wir uns selber eine beängstigende Prognose stellen oder stellen lassen. Verändere dein Bewusstsein. Verändere deinen Körper. Verändere dein Leben.“ (Zitat aus dem Film HEAL)

Es geht hierbei ganzheitlich Gesundheit. Inzwischen ist es wissenschaftlich nachgewiesen, dass wir sozusagen „drei Gehirne“ haben. Das Kopf-Gehirn, das Bauch-Gehirn und das Herz-Gehirn.

Wir denken…

Das Kopf-Gehirn kennen wir alle, hier wird nach Logik, nach Erklärbarem, nach abgespeichertem Wissen, das wir in Schule und Beruf lernen gefragt. Wenn unser Kopf auch noch unsere Verdauung regulieren müsste, bräuchte er ca. 200 Millionen Nervenzellen mehr. Unser Gehirn hat die Aufgabe, uns am Leben zu erhalten und ist sozusagen die Schaltzentrale die allerdings – wie neue Forschungen beweisen – eng mit Herz und Bauch zusammenarbeiten.

Das Bauchgefühl

Unser Bauch-Gehirn hat wie in unserem Kopf, ein eigenes Nervensystem. Die Wissenschaft sagt auch enterisches Nervensystem dazu. Ihr kennt das alle: die sogenannten „Schmetterlinge im Bauch“, wenn wir verliebt sind, oder uns etwas „auf den Magen schlägt“. Zwischen Psyche und Verdauungstrakt gibt es eine Verbindung, daran besteht längst kein Zweifel mehr. Der Bauch braucht jedenfalls für seine Hauptaufgabe – die Verdauung – den Kopf nicht! Selbst wenn wir uns noch so anstrengten, können wir die Verdauung nicht beeinflussen.

Der Vorteil liegt auf der Hand, unser Kopf kann sich derzeit um Anderes kümmern. Eine klare Aufgabenverteilung also? Aber, die zwei kommunizieren. Schmerzen oder Unregelmäßigkeiten bei der Verdauung werden nach „oben“ gemeldet. Der Bauch hat dem Kopf mehr zu bestimmen als umgekehrt. 90% aller Informationen gehen von unten nach oben! Über den Vagusnerv, gelangt Vieles davon ins limbische System (Zuständig für Emotionen). Es wird von der Wissenschaft vermutet, dass unser Bauchhirn alle Empfindungen wie in einer Bibliothek speichert und in ähnlichen Situationen checkt, ob es dazu schon mal etwas gegeben hat. Die letztendliche Entscheidung fällt dann aber der Kopf.

Rückschlüssig wird nun untersucht, ob Beschwerden wie Alzheimer, Parkinson oder Depressionen, die langzeit rein im Kopf als Veränderungen untersucht wurden, nicht Jahre vorher schon über Magen-Darm-Beschwerden, angekündigt wurden.

Die Herzenergie

Auch in unserem Herzen ist eine neuronale Struktur angelegt, die ähnlich der unseres Gehirnes ist. Ein Magnetfeld, das noch mehrere Meter vom Körper entfernt messbar ist und andere Menschen beeinflussen kann. Neue Studien zeigen endlich, dass unser Herz eine Art von Gehirn ist und erklären, wie es mit unserem Kopf spricht. Es beeinflusst unsere Wahrnehmung und Emotionen.

„Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar“ sagte der kleine Prinz. Und das stimmt. Wir wissen inzwischen sogar: Man denkt nur mit dem Herzen gut. Es gibt neue, atemberaubende Forschungen, die ahnen lassen, dass Bewusstsein womöglich eine gemeinsame Leistung von Herz und Gehirn sein könnte.

Rein körperlich war das Herz lange einfach ein Organ, das Blut pumpte und das man ersetzen kann, wenn es kaputt ist. Nun gibt es Forscher die wissen, dass es ein hoch entwickeltes Sinneszentrum ist, das eine Menge Informationen verarbeitet. Immerhin enthält es ca. 40.000 Neuronen, die eigenständig und vom Gehirn unabhängig ein Netzwerk bilden und arbeiten. Das Herz sendet dabei fortwährend Informationen an das Gehirn und beeinflusst uns damit.

Das Herz „denkt“ unabhängig von unserem Kopf und lernt dazu, es erinnert sich und trifft Entscheidungen.  Etwas ganz erstaunliches und tolles ist das Magnetfeld unseres Herzens. Die Forscher am Institute of Heart Math entdeckten es. Das elektrische Feld ist etwa 60 mal stärker als das des Gehirns. Man kann es noch mehrere Meter vom Körper entfernt messen. Es gleicht sich immer wieder mit dem Gehrin über elektromagnetische Impulse ab. Deshalb gleichen sich auch Blutdruck oder die Atemfrequenz während Entspannung und Freude aus.  Negative Gefühle rufen ein gestörtes rhythmisches Muster hervor.

In unserem Herzen werden sogar Neurotransmitter und Hormone ausgeschüttet. Diese haben auf den ganzen Körper einen Einfluss. Noradrenallin, Oxytocin und Dopamin sind die wichtigsten. Oxytocin beispielsweise gilt als Hormon, das hauptsächlich Mutterliebe, Verbundenheit, Toleranz und soziales Verhalten beeinflusst.

„Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar“ (aus Der Kleine Prinz)

Der kleine Prinz hat wohl wirklich recht. Und auch weise Männer und Frauen die schon immer raten, dem Herzen zu folgen.

Wenn Du all das nun weißt, dann kannst Du Dir sicher sein, dass es möglich ist, Deine Gesundheit, Dein Glück, Dein Wohlbefinden und Deine Lebensenergie zu beeinflussen und zwar nicht nur körperlich. Grundsätzlich ist jeder Mensch in der Lage den Weg zu finden, der ihm hilft gesund zu werden. Lasst euch durch gute Leute wie z. B. Coachs in die richtige Richtung helfen. Sie sind ausgebildet, die passenden Impulse zu geben und erkennen, was euch weiterbringt.

Tipp:

Du darfst mich gerne anrufen, erst mal für ein kurzes unverbindliches Gespräch von Herz zu Herz. Es gibt immer einen Weg. www.innertouch.me




Kann die Selbstheilung Alles heilen?

Der eigene Körper kann viel

Er repariert, er erneuert, er heilt. Aber kann er das bei Allem? Bei jeder Krankheit?

Du kennst sicher Berichte über sogenannte „Spontanheilungen“ oder „Wunderheilungen“ und fragst dich, wie das geht und vor allem, ob es bei dir auch funktionieren würde?

Wenn du Symptome oder Schmerzen spürst und sichtbare Befunde daraus geworden sind, dann leisten dein Körper und dein Immunsystem schon lange Schwerstarbeit. Hast du schon einmal gesehen, wie die Natur heilt? Dann hast du gelernt, ein bisschen an Wunder zu glauben und zu staunen. Die Natur mach keine Fehler.

Ich habe einen Apfelbaum gesehen, in dessen Inneren jemand ein Feuer angezündet hatte. Trotzdem blühte er im Jahr darauf mit dem einzigen Ast, der ihm an dem schwarz verkohlten, völlig hohlen Stamm noch übrig geblieben war. Rosafarbene Apfelblüten bewiesen, was die Natur kann.

Apfelbluete

Selbstheilungskräfte stecken in allem, was lebt. Der „innere Doktor“ ist rund um die Uhr im Einsatz. Wer sich in den Finger geschnitten hat, kann beobachten, wie sich die Wunde in kurzer Zeit – ganz von allein – zusammenzieht, schließlich heilt und eine kleine Narbe noch eine Weile daran erinnert.

Aber die Frage war: kann mein Körper ALLES  wieder heilen?

Du denkst: „Sie erzählt mir hier was von in den Finger schneiden, das ist doch Pipifax. Ich meinte die richtig großen Geschichten!“

Es ist so, wenn wir die Signale unseres Körpers lange genug ignoriert haben und er nicht mehr anders kann, als ernsthaft krank zu werden, um die ersehnte Ruhe zu bekommen, dann wird es nicht einfach. Unsere Selbstheilung ist trotzdem – wie immer – aktiv, aber vielleicht kommen wir um eine Operation oder eine längere Behandlung nicht herum. Wir müssen stoppen um neu zu beginnen!

Wie lange wartest du eigentlich mit deinem Auto, wenn du eine kleine Roststelle entdeckst? Bis die Stelle sich über den halben Kotflügel vergrößert hat und dieser dann erneuert werden muss? So ähnlich ist es auch mit Heilung.

Wertschätzung und Selbstliebe, Achtsamkeit und Aufmerksamkeit sind die Zauberworte auf Deinem Heilungsweg.

  • Schätzt du dich wert, deinen Körper?
  • Liebst du dich und deinen Körper?
  • Gehst du achtsam um, mit dir und deinen Körper?
  • Spürst du, was du und deinen Körper brauchen?

Um herauszufinden, was Dein Unterbewusstes dazu sagt, teste mit dem Armlängentest und vielleicht wird Mr. Mind, dein Verstand, dabei staunen, hatte er doch laut bei jeder Frage: „Na klar“ gerufen. Wie der Armlängentest funktioniert? >>Hier…<<

Auto-rot

Nehmen wir aber die oben erwähnte Roststelle als Beispiel: Hast du Beschwerden und ignorierst sie oder schaust du ab und zu ob es trotz weiterem Stress und körperlicher Anstrengung schlimmer geworden ist? „Ach nein“ sagst du vielleicht. „Seht ihr, die Schmerzen werden nicht schlimmer, wenn ich zu wenig schlafe, zu viel Alkohol trinke oder rauche und Fastfood zu mir nehme. Selbst der Stress im Job – bin ein ganzer Kerl. Wusste ich’s doch, man soll nicht so „weicheimäßig“ tun. Und wann soll ich denn auch noch gesund kochen, mich ausruhen? Jede Minute ist ausgebucht!“ – Gut gebrüllt Löwe 😊.

Rechtfertigung

  • „Nur die Harten kommen in den Garten!“
  • „Stell Dich nicht so an!“
  • „der/die ……… raucht auch schon immer und ist total gesund…!“
  • „Was von alleine kommt, geht auch von alleine wieder!“
  • „Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß“
  • „Ich kann nichts dafür, meine Eltern/Chef/Partner sind schuld!“

Mit solchen Gedanken versuchen wir unsere Angst zu kompensieren. Angst, dass es doch schlimm sein könnte oder dass da ein echter Befund ist. Das sind Entschuldigungen für uns selbst für unser Nichts-Tun und unser Nicht-Beachten von uns selbst.

Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es nicht einfach ist, denn Alkohol, Nikotin und leckeres Essen sind unter „Genuss“ im Gehirn abgespeichert und es tut gut, dass andere schuld sind und wir quasi nur Opfer. Aber unser Körper ist bis ans Lebensende der einzige, den wir haben!

Inzwischen leben wir in dem Bewusstsein, dass es für jedes Leiden einen heilenden Eingriff, eine Therapie oder eben ein Gegenmittel gibt. Hast du mal überlegt, dass du dafür aber zuerst krank werden musst? Leiden musst? Schmerzen aushalten musst? Ängste ausstehen musst? Denkst du, das ist ein guter Deal? Nein, ein Deal ist es schon gar nicht, denn verhandeln fällt aus, vor allem mit wem? Mit Dir? Mit Gott? Mit dem Arzt?

Vielleicht können wir irgendwann nicht mehr komplett geheilt werden. Die meisten sagen, wenn sie schwer krank werden: „Ich will mein altes Leben wieder zurück!“ Aber ich sage dir: „Das ist nicht Sinn der ganzen Veranstaltung!“ Du sollst aus dem „Schlamassel“ etwas lernen, für dich ganz persönlich. Was ist falsch gelaufen und warum?

WAS? WARUM? WANN? WIE? WO?

Fragen über Fragen für den Armlängentest:

  • Ab wann hat es angefangen, schief zu laufen?
  • Wieso ist dieser Unfall/diese Krankheit jetzt passiert (Ursache)?
  • Was zeigen mir diese Beschwerden?
  • Wie geht es nun weiter, was kann ich tun?

Aus meiner Sicht, sind Unfälle ähnlich wie Krankheiten. Beides wirft dich aus der Bahn, damit du dich neu sortieren musst. Du wirst aus dem „Alltags-Karussell geschleudert“.

Was ist schief gelaufen kurz vor dem Unfalls? Hast über den Streit mit deinem Partner/in nachgedacht? Haben dich die Sorgen über Deine Schulden beschäftigt? War da so viel Verzweiflung, dass du nicht aufgepasst hast, du nicht hier und jetzt bei der Sache warst?

Was ist schief gelaufen mit deinem Körper, dass du z. B. diesen Durchbruch des Magengeschwüres hattest? Haben die Sorgen und Ängste über die Schulden den Auslöser gegeben? Der Streit? War es genau in dem Moment einfach zu Viel? Was esse/rauche/trinke ich eigentlich die letzten Monate? Nehme ich mir Zeit für Spaziergänge, Lachen, schöne Gespräche? Wie viel Stress habe ich bei der Arbeit? Bin ich zufrieden? Bin ich glücklich?

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Mögliche Antworten:

  • Ich war völlig blockiert, völlig starr, konnte gar nicht mehr flexibel denken und handeln.
  • Ich war ganz gefangen in dem Thema………….
  • Ich habe vor lauter Stress nur noch schnell Essen in mich reingestopft und zur Beruhigung ein paar Gläschen getrunken oder immer mal wieder eine Pausen-Zigarette geraucht.
  • Ich dachte nicht, dass das was ausmacht, das machen doch Viele.
  • Das Zwicken im Bauch und der lästige Husten, der Durchfall manchmal und die ständigen Kopf- und Nackenschmerzen waren jetzt nicht soooo schlimm und beim Arzt wartet man ja immer so ewig.
  • Wozu gibt es Schmerztabletten?
  • Schlafen kann ich auch nicht mehr so richtig, bin immer so müde.
  • Spaziergang? Wann denn?
  • Ich habe das Gefühl, mein Leben ist ziemlich leer und ernst geworden.

So oder so ähnlich könnten Deine Antworten lauten.

Der erste Schritt in die richtige Richtung

Achtung: Ab sofort ist jeder noch so kleine Schritt in die richtige Richtung wichtig und du musst dir Zeit dafür nehmen. Zeit für dich, deinen Körper, dein Leben! Du musst dir bewusst werden und erkennen, was du anders machen möchtest um deinem Körper und dir zu helfen. Du kannst Hilfe bei einem Innerwise-Coach suchen, von außen betrachtet, ist es oft effektiver die richtigen Impulse zu geben.

Je nachdem, wie krank Dein Körper inzwischen geworden ist, dauert es, vielleicht, bis du wieder „online“ bist. Auf alle Fälle kannst du soweit heilen, dass du glücklich und zufrieden leben kannst. Das Schöne ist, wenn du Dich darauf einlässt, wirst du so wie ich, völlig neue Seiten an dir entdecken in der Zeit:

  • in der du lange fast bewegungsunfähig liegen musst?
  • in der du weder laufen kannst noch den Haushalt hinkriegst?
  • in der du nicht ausgehen kannst, denn langes Sitzen oder Stehen geht nicht?
  • in der du nicht Autofahren kannst oder darfst?
  • in der du dauernd pausieren musst, wenn die Schmerzen Dich zurück aufs Sofa schicken?

Mache das Beste daraus

Du könntest jetzt überlegen: „O.K. bevor ich hier jeden Tag traurig und wütend bin, weil im Moment nichts funktioniert, schaue ich mal, was ich tun könnte. Irgend etwas muss doch gehen. Was würde im Moment denn klappen? Ich weiß, es dauert vielleicht ein bisschen bis einem etwas einfällt, denn man fühlt sich richtig schrecklich und muss sich auch noch von anderen helfen lassen 😊.

Rege dich außerdem erst einmal nicht über Tabletten, Krücken oder Verbände auf. Das darf vorübergehend alles sein, bis du dein Leben und deine Gesundheit wieder selbst in die Hand nehmen darfst. Gut, dass es diese Hilfen gibt. Und jetzt, suche nach etwas, das dir Freude macht und tröstet.

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Vielleicht hast du ja vernachlässigte Talente, kannst Gedichte oder Geschichten schreiben oder versuchst zu malen? Vielleicht magst du Singen oder Stricken? Ich habe schon im Liegen Gitarre gespielt, habe mit vielen Kissen im Rücken in den Laptop getippt oder diktiert. Endlich mal ein oder mehrere gute Bücher gelesen. Dir wird schon was einfallen. Vielleicht auch erst mal nur mit jemandem „Mensch ärgere dich nicht“ spielen und lachen. Es ist eine wunderschöne Möglichkeit, deine anderen Seiten kennenzulernen, die vorher so selten zu Wort kamen. Sei kreativ, das kann richtig Spaß machen. Die Zeit wird viel schneller vergehen und du vergisst manchmal dass du krank bist.

Es könnte eine Weile dauern, bis du dich wieder einigermaßen heil und gesund fühlst und dann magst du dein „altes Leben“ vielleicht gar nicht mehr haben, genau so, wie es vorher war? Du hast so viele schöne Dinge an und in dir entdeckt, die du ohne diese Erkrankung oder den Unfall und die viele Zeit mit dir nicht gefunden hättest.

Ich sage danke

Für mich kann ich heute sagen: Danke für die schlimmen Jahre mit vielen Operationen und fiesen Schmerzen. Ich freue mich, auf einem schönen Weg gelandet zu sein, den ich ohne diese Krankheit und diese lange Zeit der Untätigkeit gar nicht entdeckt hätte. Ich habe mich verändert, ich bin glücklicher geworden, auch weil ich gelernt habe, wie schön es ist, keine Schmerzen mehr zu haben. Wie schön das Leben ist, wenn man sich erlaubt, es zu genießen. Vorher ist es im Zeitraffer an mir vorbeigesaust, manchmal so schnell, dass ich das Gefühl hatte, gar nicht dabei zu sein. DANKE Uwe Albrecht und INNERWISE.

Erkenntnis: Verändere dein Leben so, dass du keine Symptome mehr brauchst, mit denen dir der Körper sagt: „Hey, hier läuft was schief!“ Am besten bevor es richtig ernst wird.

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War das jetzt Selbstheilung?

Hmmmm……., ja, doch, schon, denn ohne die eigene Selbstheilungskraft könnten die Ärzte, die Heilpraktiker, die Therapeuten dir Impulse geben wie sie wollten. Eine Operation beseitigt z. B. einen Prozess, der lebensgefährlich ist. Dann kommt unsere Heilkraft ins Spiel. Medikamente überbrücken, damit du manche Heilprozesse aushalten kannst. Krücken stützen, bis du wieder selbst gehen kannst. Heilen wirst du aber selbst aus Dir heraus.

Die Puzzleteile zur Heilung kommen aus unserem Unterbewusstsein und unserem Gehirn, das an Zellen, Nerven und Drüsen Befehle erteilt. Deshalb hat es auch so eine große Wirkung wie wir uns und unser Umfeld wahrnehmen, wie und was wir denken und reden oder wie wir uns selbst betrachten.

  • Ob wir erkennen, was zur Erkrankung geführt hat
  • Ob wir lernen, dass Gesundheit ein Geschenk ist
  • Ob wir die Freude und das Schöne sehen und genießen
  • Ob wir und für Liebe und Freundschaft Zeit nehmen
  • Ob uns klar wird, dass Karriere und schicke Autos nicht wirklich Spaß machen, wenn wir uns mit Beschwerden durch den Tag quälen müssen

Das Ziel

Habe immer das Bild vor Augen, wie dein gesundes Leben sein wird. Stelle dir vor, was du tun wirst und wie du dich dabei fühlst. Dieses Ziel wird dein Körper ansteuern und jeden Tag ein bisschen in diese Richtung gehen. Das klingt jetzt, als dürfe es nicht auch Rückschläge geben, aber mein Mann sagte mir damals immer: „Zwei Schritte vor und einen zurück – das ist völlig normal“.

Sollte es dir schwer fallen, die kleinen Fortschritte zu sehen, dann führe ein Tagebuch und schreibe auf, was sich gebessert hat. Nur das, sonst nichts und lies darin, wenn es dir wieder einmal nicht so gut geht. Vielleicht entdeckst du dabei deinen eigenen „Selbstheilungsrhythmus“.

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Gesund sein heißt mehr Lebensfreude, Lebensenergie und mehr Kraft zu haben. Und noch etwas, du wirst hübscher aussehen. Du wirst strahlen, von innen und das sieht man auch in deinem Äußeren.

Mein Tipp für Dich: Suche Dir einen hübschen Stein beim Spazierengehen und male Dir ein Zeichen darauf, das Dich täglich daran erinnert wie wertvoll Du und Dein Körper sind. Lege ihn dort ab, wo Du ihn jeden Tag siehst.

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Alles Liebe und fühlt euch schnell wieder gesund und voller Energie

Brigitte Miltenberge

www.innertouch.me

Danke Pixabay für die Bilder

Unser „Innerer Arzt“ – Warum Stress unsere Selbstheilung blockiert

Wie fühlst du dich im Moment?

  • Geht es dir gut?
  • Bist du ausgeglichen?
  • Hast du körperliche Probleme?
  • Weißt du vor lauter Stress und Hektik nicht, wie du zur Ruhe kommen sollst?

Wenn du mit etwas anderem, als „mir geht es gut“ antwortest, dann lies am besten weiter. Wie es uns jetzt, in diesem Moment geht, ist das Ergebnis von dem, was wir bisher in unserem Leben getan oder nicht getan haben. Schau gedanklich kurz zurück und betrachte ganz in Ruhe deinen Lebensweg. Wenn es dir hilft, schreib es auf.

Falls es uns nicht gut geht, wollen wir vielleicht sofort alles ändern, alles neu anfangen, schnell wieder gesund sein. Dafür ist es gut zu wissen, welche Ursache unser „Nicht-gut-fühlen“ hat und was genau, wir anders machen möchten. Wie können wir es umsetzen. Was ist der nächste Schritt. Klingt so, als hätten wir wieder einen Weg vor uns, aber dieses Mal nach vorne und in die Zukunft, in Richtung Gesundheit. Schritt für Schritt geht es uns wieder besser. Einverstanden?

Was ist Stress?

Stress – egal in welcher Form – macht, dass wir unausgeglichen, nicht gesund und nicht glücklich sind. Bei Stress, der sich aus Überforderung, Zeitdruck oder Angst etwas nicht zu schaffen ergibt, kann man davon ausgehen, dass er schadet. Das ist Fakt. Zumindest über einen längeren Zeitraum werden wir damit nicht fertig. Es fühlt sich an wie ständiger innerer „Hochleistungssport“, wie ein innerer Wettlauf, bei dem man – egal wie schnell und lange man läuft – nie an einem Ziel ankommt.

Grundsätzlich ist Stress – betrachtet man ihn aus der Sicht der Evolution – sinnvoll. Er aktiviert unsere Sinne und lässt uns leistungsfähiger werden. Der Herzschlag steigt, wir atmen schneller, Energiereserven werden freigesetzt, fast alles Blut fließt nun in unsere Muskeln. Das Gehirn hat dem Körper Signale gegeben, alles in die Wege zu leiten, um einer drohenden Gefahr zu entkommen. „Lauf um Dein Leben“ lautet der innere Befehl. Es werden sofort Hormone und Botenstoffe ausgeschüttet z. B. Cortisol und Adrenalin. Das Immunsystem wird in diesem Moment gebremst: „Schnupfen? Völlig egal, können wir uns jetzt nicht drum kümmern“, verkündet das System, „erst wenn wir in Sicherheit sind!“

Unterm Strich lösen Stresssituationen immer Angst aus und sind belastend. Die heutigen Themen, mit denen sich die Menschen konfrontiert sehen, erzeugen unterschwelligen Dauerstress. Meist sind es innere Faktoren:

  • Stete Besorgnis um die Zukunft
  • Sich leer fühlen trotz einem Überangebot an Reizen
  • Perfekt sein wollen – Leistungsdruck „Ich muss alles 100%ig machen“
  • Vollgepackte Freizeit „Ich muss noch joggen, einkaufen, Mutter anrufen, Freunde warten…“
  • Beliebt und anerkannt sein wollen – nicht Nein sagen können „Ich möchte es allen Recht machen“
  • Existenzängste „Das Haus muss abbezahlt werden“
  • Hoch empfundene Verantwortung „Ich muss ständig alles kontrollieren, sonst klappt das einfach nicht“
  • Lärm und Unruhe, ständige Erreichbarkeit

Kleinere Warnzeichen wie Ohrenrauschen, ständige Kopfschmerzen oder Infektanfälligkeit werden dabei viel zu oft ignoriert und mit Medikamenten ausgeschaltet.

Gibt es auch positiven Stress?

Es ist klar, dass hohe Anforderungen weniger belasten, wenn der Grund ein positiver ist. Du leitest z. B. wochenlang ein anstrengendes Projekt und bist sicher, dass es gelingt. Bist überzeugt, dass es ein großer Erfolg wird. Die Vorfreude spornt dich jeden Tag an.
Oder du organisierst ein großes Fest, habst viele schöne Ideen dafür und freust dich schon jetzt auf die glücklichen Gesichter deiner Familie und Freunde.

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Du spürst sicher schon beim Lesen, wie belebend sich das anfühlt. Trotzdem kann man, wenn diese Phasen länger dauern, krank werden. Das haben wir alle schon erlebt, wenn nach erfolgreichen, aber fordernden Arbeitswochen der Urlaub anfängt und wir endlich entspannen können, bekommen wir eine Erkältung.

Aber ich kann doch gar nichts dafür

Jeder, der in der Stressspirale steckt wird Erklärungen oder Schuldige parat haben. Ob es der Job ist, in dem man weiterkommen möchte, die Familie oder das neue Haus. Wer erkennt schon an, dass die hohe Arbeitsbelastung, die Eile und das ständige Hetzen einen Eigenanteil haben, der nicht klein ist. Es sind immer zwingend notwendige Arbeiten, die biss da oder dort fertig sein müssen!

Unser Unterbewusstsein hat dafür viele Sätze gespeichert:

„Ohne Fleiß keinen Preis“
„Was werden bloß die anderen denken?“
„Ich habe Dich lieb, weil Du mir immer so viel hilfst“
„Das reicht so nicht! Strenge Dich mehr an!“
„Wenn Du das schaffst, bin ich stolz!“

Wir alle möchten akzeptiert, geliebt und wertgeschätzt werden. Dafür strengen wir uns enorm an. Irgendwie haben die meisten die Erwartung, dass andere ihnen Anerkennung und Liebe entgegenbringen sollten. Sie sind enttäuscht, wenn der Chef die immensen Anstrengungen nicht sieht, kein Danke, sogar noch Kritik über Kleinigkeiten äußert. Wir sind süchtig nach lobenden Worten, die uns sagen wie gut wir sind. Die Definition von Liebe über Leistung haben viele von uns gelernt und im Unterbewusstsein verankert und dieses steuert uns zu 95% – 99%.

Wie entstehen dadurch Krankheiten?

„Die Seele sagt zum Körper: „Geh‘ Du voraus, auf mich hört der Mensch nicht.“ Der Körper sagt: „Ich werde krank werden, dann wir er Zeit für Dich haben!“ (Ulrich Schaffer)

Unser Körper spricht zu uns, in dem er Symptome erschafft. Das ist seine Möglichkeit uns aufmerksam zu machen, dass etwas nicht stimmt. Es fängt ganz leise an. Kopfschmerzen, schon wieder erkältet, müde…

Diese kleinen Warnungen zu ignorieren macht wenig Sinn, oder sie auf Dauer mit Medikamenten abzuschalten. Wenn bei unserem Auto eine Warnlampe leuchtet, schauen wir doch auch nach der Ursache und schrauben nicht einfach die Birne heraus, dass wir nicht weiter genervt werden.

Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit, ständig erkältet..

Meine Geschichte

Was passieren kann, wenn man Symptome lange nicht beachtet, erzähle ich hier ganz kurz: Schon die kleine Brigitte, hatte ständig Bauchschmerzen. Immer wenn etwas nicht zu ihr passte, kamen die Schmerzen: „Ich kann nicht in die Schule“, „bitte nicht zum Sport!“, „bitte nachts das Licht anlassen“. Bauchweh war ihr NEIN. Denn NEIN sagen war bei verboten. Zu den Eltern sagt man nicht NEIN“.

Später sagte ich auch NEIN zu mir selbst, als Entschuldigung, weil ich auf dem Sofa lag statt fleißig zu sein. Später, als Erwachsene, erlaubte ich mir fast nie ein NEIN, auch gegenüber Freunden, aus Angst abgelehnt zu werden oder als empfindlich zu gelten. Immer mussten Bauchschmerzen entstehen, dass ich eine Entschuldigung hatte.

Im Laufe der Jahre wurden diese Schmerzen echte Befunde mit Entzündungen, Verwachsungen und Cysten. Die Schmerzen waren so stark, dass ich in einer Schmerzklinik war und mehreren Operationen folgten. Die Cysten und Verwachsungen wurden entfernt, Antibiotikainfusionen halfen bei den Entzündungen, aber die „Entschuldigungsschmerzen“ blieben und hatten sich manifestiert. Unser Körper kann durchaus immer mehr zeigen, um auf sich aufmerksam zu machen.

Erst die Arbeit mit energetischer Medizin und meine Ausbildung zum Coach und Mentor bei dem Arzt Uwe Albrecht mit dem Heilsystem Innerwise, brachten mir die richtige Erkenntnis. Ich habe meinem Körper versprochen, ab sofort selbst Nein zu sagen. Er braucht das nicht mehr für mich zu übernehmen. Seitdem habe ich keine Schmerzen mehr, von einem Tag auf den anderen.

Wann läuft das Fass über?

Wenn ich gefragt werde: „Was hat das Fass zum Überlaufen gebracht?“ frage ich: „Was hat das Fass überhaupt so voll gemacht, dass es jetzt überläuft?“

Fast alle gesundheitlichen Störungen werden durch Stress verursacht. Wenn wir Symptome bekommen, weil Stress uns nicht mehr durchatmen und schlafen lässt. Wenn wir nur noch funktionieren, aber nicht mehr wirklich lebendig sind, wenig Freude und fast keine Energie mehr haben und uns nicht mehr ausgleichen können, dann spricht unsere Seele über den Körper. Er möge doch bitte zeigen, dass es „eng“ wird. Das müssen wir ernst nehmen und beachten, sonst setzen wir unsere Gesundheit aufs Spiel. Der schwächste Bereich unseres Körpers bricht unter dem Stress-Druck zusammen.

Bei Dauerstress gerät unser Nervensystem aus dem Gleichgewicht. Wie eine Maschine, die ständig auf Hochtouren läuft. Unser Autonomes Nervensystem arbeitet ohne dass wir es bewusst dazu auffordern müssen. Über 99% aller Körpervorgänge laufen unter diesem Auto-System ab. Wenn unser Körper bei Stress in den „Fluchtmodus“ wechselt startet ihn diese Automatik. Obwohl jetzt alles darauf angelegt ist, unser Leben zu retten, kann es langanhaltend zu Entzündungen und Verspannungen kommen. Es werden schließlich immense Energiereserven dafür verbraucht.

Wann ist es genug?

Zu Zeiten, in denen wir sehr eingespannt und angespannt sind, schickt das Gehirn folgende Botschaft an das Immunsystem: “Runterfahren, sofort, das schaffen wir nicht alles auf einmal!“
Aber hat das Immunsystem nicht die Aufgabe auf uns aufzupassen, denn es zerstört Bakterien, Viren und Pilze und entartete Zellen? Dafür braucht es sehr viel Energie, die wir jetzt nicht haben. Wir benötigen momentan alle Reserven, um die „Fluchtbereitschaft“, aufrecht zu erhalten.

In unserem Unterbewusstsein sind Muster und Selbsthilfesätze gespeichert, die uns doch früher in einer solchen Lage immer geholfen haben. Sätze wie
„Das klappt schon irgendwie“, reichen aber nun leider nicht mehr aus.
Oder: „Wer einen starken Willen hat, kann alles schaffen!“ Nun wollen kann man, aber wenn der Tank leer ist, nutzt es nichts Gas zu geben.
„Noch mehr anstrengen“ lautet bei manchen Menschen dann die Devise.  Und schon ist man in den Kreisverkehr eingefahren, der an jeder Ausfahrt zum gleichen Berg der Überforderung führt.

Was der Körper nun tut, um sich zu helfen ist, schwer krank werden, damit es Entspannung geben kann. Runterfahren und neu anfangen lautet die Devise.

Kann man Stress messen?

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Im EKG kann man die Herzvariabilität messen

In der Schulmedizin kann man physiologischen Stress über die Herzfrequenzvariabilität messen. Dabei sieht man, ob das System im Gleichgewicht ist oder nicht. Die zuverlässigste und zugleich gängigste Methode, die Herzfrequenzvariabilität zu messen, ist das EKG.

Als Herzfrequenzvariabilität wird die Fähigkeit eines Organismus bezeichnet, die Frequenz des Herzrhythmus zu verändern. Auch im Ruhezustand treten spontan Veränderungen des zeitlichen Abstandes zwischen zwei Herzschlägen auf.

Ein gesunder Organismus passt die Herzschlagrate beständig momentanen Erfordernissen an. Körperliche Beanspruchung oder psychische Belastung hat deswegen in der Regel eine Erhöhung der Herzfrequenz zur Folge, die bei Entlastung und Entspannung normalerweise wieder zurückgeht. (Quelle Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Herzfrequenzvariabilit%C3%A4t)

Und die Kraft der Selbstheilung?

Um zu heilen, brauchen wir Energie. Stellen wir uns vor, unser Körper wäre eine Ritterburg, die angegriffen wird (Stress). Bewohner sind die Zellen. Bei Alarm (im Gehirn) werden sofort alle normalen Tätigkeiten eingestellt. Alle Bewohner müssen auf Ihren Gefechtsplatz. Die Zellen stellen Wachstum und Heilmechanismen oder Reparaturmaßnahmen ein. Es ist ein Notfall, keine Zeit für Alltägliches! Alle Energie und Kraft fließt in diese Rettungsmaßnahme.

Auch Mengen an Vitaminen und Mineralstoffen für die  Zellen helfen nun nicht mehr richtig weiter. Beste Nahrung und Versorgung für die Bewohner der Ritterburg steht bereit. Leider können die vor lauter Stress und Angst gerade nichts essen – total blockiert und hektisch  – Appetit vergangen.

Das Beste, um neue Energie zu bekommen ist, wenn wieder Ruhe einkehrt, aufgeräumt wird und repariert. Unsere Zellen brauchen nun Gleichgewicht und Erholung. Heilung ist ein umfangreiches und großes Thema, mit vielen Facetten und Möglichkeiten. Heilung braucht Impulse, nicht nur von außen, auch von uns selbst. Die Selbstheilung braucht Unterstützung und die Bewusstheit, dass etwas in Schieflage geraten ist.

Inzwischen leben wir in der Überzeugung, dass es für jedes Leiden einen heilenden Eingriff, eine Therapie oder ein Gegenmittel gibt. Der Medikamentenkonsum verschafft uns eine Art Ferien von der persönlichen Verantwortung für unser Wohlergehen (Bruce Lipton).

Ein wichtiger Impuls ist Liebe zu dir selbst zu deinem Körper. Wir haben oft gelernt, dass Liebe von außen, von anderen kommt. Vom Satz: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ werden oft nur die ersten drei Worte gepredigt.

Ein weiterer wichtiger Impuls ist, NEIN sagen. Denkst du manchmal, dass deine Familie und Freunde es schon langsam gewohnt sind, dich ständig um kleine und große Gefallen zu bitten? Bist du traurig, wenn schon wieder kein Danke und Ich-hab-dich-lieb kommt? Fragst du schon gar nicht mehr, sondern greifst einfach helfend ein und hoffst, dass es endlich jemand merkt? Sage Nein, dir zuliebe. Denn, wenn dein Energieglas leer ist, kannst du niemandem mehr etwas daraus anbieten. Nimm dir künftig die Zeit für drei tiefe Atemzüge, wenn dich jemand um einen Gefallen bittet um zu fragen: „Möchte ich das jetzt wirklich ohne jede Einschränkung machen?“

Wenn du es nicht gewohnt bist, NEIN zu sagen, hast du vielleicht ein schlechtes Gewissen. Du kannst dir doch eins von den netten NEINS aussuchen, z. B. „sei mir bitte nicht böse, aber ich kann das im Moment nicht tun!“ Du brauchst das auch nicht erklären, den Grund muss niemand wissen. Und wenn dann doch jemand fragt sagst du einfach: „Tut mir leid, aber im Moment geht es wirklich nicht!“ Probiere es aus, in kleinen Sachen am Anfang und du wirst sehen, wie einfach es mit der Zeit wird, dass dir niemand böse ist und wie gut das tut.

Impuls drei: Beende Kompromisse. Mache dir eine Liste mit allen Kompromissen, die du lebst und beende sie. Sie sind wahre Energiefresser.

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Unser Körper ist ein so wertvolles Werkzeug, durch ihn können wir uns ausdrücken, uns bewegen, Schönes fühlen und genießen. Wir sehen und hören durch ihn und als wir auf die Welt kamen, war er ein perfektes Wunderwerk. Bitte, wir sollten wirklich gut auf ihn aufpassen.

Versprechen wir uns eines: Bei jedem Schnupfen, jeder Erkältung, jedem Unwohlsein zu überlegen: Welcher Stress hat es ausgelöst? Wann hat es angefangen? Wie kann ich selbst etwas tun? Was zeigt mir das Symptom? Wer kann mir helfen? (Die W-Fragen, wie Uwe Albrecht von Innerwise sagt). Zugluft oder kalte Füße sind nie die Ursache, sie sind Auslöser.

Ein kleiner Impuls von mir:

Versuche die leise Stimme, die Dich daran erinnert, wie wichtig es ist, gut für Dich zu sorgen, ab jetzt nicht mehr so oft zu überhören.

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Schenke Dir jetzt gleich eine kleine Entspannung und wenn Du denkst, keine Zeit dafür zu haben, dann schließe nur kurz die Augen und höre die Vögel zwitschern und lausche dem Wind in den Bäumen.

Fotos Pixabay

Unser „Innerer Arzt“ – 5 Erkenntnisse zur Selbstheilung

Viele begeben sich erst dann auf die Suche nach den inneren Reserven, wenn diese fast ausgeschöpft sind. Aber es gibt Wege, wie Sie die inneren Kräfte wieder aktivieren können. Dabei spielen Faktoren wie Ernährung, Stressreduktion, Meditation, Bewegung und Energiearbeit eine große Rolle.

Zudem hat unser Unterbewusstsein einen größeren Einfluss als wir uns vorstellen können, und es gibt Methoden mit ihm zu reden.

Wo sitzt denn dieser innere Arzt in unserem Körper?

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Vielleicht stellt sich jemand eine kleine Arztpraxis in unserem Gehirn vor, in der ein Arzt oder eine Ärztin im weißen Mantel und strengem Blick sitzt. Das ist gar nicht mal so verkehrt, denn unser Gehirn ist die Steuerzentrale für die Prozesse, die uns immer wieder ins oder aus dem Gleichgewicht bringen. Seine wichtigste Aufgabe ist es, uns überleben zu lassen.

Das Gehirn registriert alles, was in unserem Körper passiert, Milliarden Nervenzellen „sprechen“ so gut wie ständig miteinander. Durch Signale steuern sie das Denken, Handeln und die Gefühle. Das Gehirn ist unsere Kommandozentrale. Wenn irgendwo im Körper das Gleichgewicht verloren geht, bekommt das Hirn Signale und leitet die Selbstheilung ein.

Wissen ist Macht!

Das Wunder Mensch mit seinem unglaublichen Körper, der Fähigkeit sich selbst zu reparieren und zu heilen, ist so komplex, dass es auch heute noch kaum durchschaut werden kann.

Fortlaufend erneuern sich unsere Zellen, ohne dass wir sie daran erinnern müssen. Ständig laufen Prozesse ab, die wir noch nicht verstehen. Das sind sinnvolle Heilweisen. Was die Natur, die Biologie und somit unser Körper tun, hat alles einen Sinn. Entzündungen oder Fieber sind Heilmechanismen. Unser Körper schaltet auf „Heilmodus“.

Allerdings unter Stress kann der Innere Arzt nicht gut arbeiten, da geht es ihm wie uns allen.

Hilfe durch Ärzte und Medikamente

PillenKDWenn es uns körperlich und seelisch gut geht, dann herrscht inneres Gleichgewicht und Harmonie. Wir fühlen uns voller Energie und wohl. Haben wir gesundheitliche Probleme wird uns klar, wie wertvoll jeder Tag ohne Schmerzen oder Einschränkungen ist.

Gehen wir zum Arzt, wünschen wir uns eine fundierte Diagnose, damit wir wissen, was uns genau beeinträchtigt. Bei akuten Zuständen, einem Herzinfarkt beispielsweise, einer nötige Operation und für die Verordnung lebensrettender Medikamente ist es  wichtig, dass es Hilfe seitens der Medizin und der Ärzte gibt. Die heutige Technisierung in der Medizin macht so viel möglich. Dadurch rückt aber auch die Beherrschbarkeit von Krankheiten in den Vordergrund, die Fokussierung auf ein bestimmtes Organ. Es gibt Spezialisten für alles, was unser Organismus zu bieten hat. Ich habe während meiner 17jährigen Kliniktätigkeit oft gedacht: Wie in einer Reparaturwerkstatt: Ersatzteile werden eingebaut, es wird geschraubt gehämmert, gespült, getupft, elektronische Meßgeräte angeschlossen, überall reingeschaut…….

Wenn man ein Bein gebrochen hat, muss man eine Weile Krücken nehmen, genau so sehe ich das auch bei Medikamenten, sie sind für mich wie Krücken um die Phase zu schaffen, bis ich wieder selbst das „Steuer“ für mich übernehmen kann.

Schade, dass heute das Verwaltungsdenken überall Einzug hält. Eine ganzheitliche Behandlung aus einem ganzheitlichen System wäre perfekt. Heute wird vom Chefarzt bis zur Putzfrau einer Klinik vorgeschrieben wie sie zu arbeiten haben. Dem Arzt, wie lange er mit Patienten reden darf, was er für Aufgaben und Pflichten hat. Der Putzfrau wie lange sie sauber zu machen hat. Würden alle in diesem System zum Wohle der Patienten an einem Strang ziehen, könnten wirkliche Begegnungen mit den Menschen stattfinden.

Wie kommt es aber dazu, dass wir krank werden?

Weh-Wehchen und diverse Symptome hat jeder einmal. Im schlimmsten Fall entwickelt sich daraus eine schwerere Erkrankungen. Nur, warum unternehmen wir erst dann etwas, wenn Schmerzen nicht mehr auszuhalten sind? Hangeln uns durch den Alltag, mit Medikamenten, die die Symptome für eine Weile unterdrücken. Ein Symptom ist wie eine rote Warnlampe!

Nun, man kann die in Schieflage geratene Gesundheit versuchen mit Reparaturmaßnahmen zu stützen oder kann Symptome durch Medikamente nicht mehr spüren.  Es macht aber doch eigentlich gar keinen Sinn, eine Warnlampe zu ignorieren oder auszuschalten um Ruhe zu haben.

Unser Körper wird dann einfach immer mehr auf sich aufmerksam machen oder „Umleitungen“ kreieren, dass das momentane Symptom plötzlich an anderer Stelle auftaucht. Er möchte, dass wir uns kümmern, auf ihn achten, denn ohne ihn sind wir nichts. Unser Körper lässt uns Berührung fühlen, Dinge bewegen, die Schönheit der Welt sehen, hören. Unser Körper ist ein echtes Wunder und alle Professoren der Welt haben es noch nicht geschafft einen herzustellen.

Also, wie kriege ich das jetzt wieder hin?

Ballance-2176668_1920KDWir können unsere Selbstheilung aktivieren: Wenn uns in einer gewissen Situation etwas guttut, sollten wir es tun. Wenn wir nicht schlafen können überlegen: „was ist der Grund?“ statt zur Schlaftablette zu greifen. Uns fällt sicher etwas ein, was wir verbessern könnten um bald besser zu schlafen. Wir können voller Vertrauen sein, dass wir wieder heilen. Manchmal geht das nur Stück für Stück und jeder Schritt vorwärts zum Ziel Gesundung ist ein Erfolg.

  1. Begreife und nimm an, dass du krank bist. Es ist, wie es ist. Werde achtsam gegenüber Deinen Bedürfnissen.
  2. Harmonie, Inneres Gleichgewicht, Ausgeglichenheit sind wichtige Faktoren um uns gesund zu halten. Vielleicht denkst du jetzt: Wo soll ich nur die Zeit hernehmen mich damit zu beschäftigen? Ich habe so viel zu tun. Tue es dir zuliebe. Vielleicht magst Du Yoga, Qi Gong, Meditation.
  3. Durch unsere Lebensweise haben wir Einfluss, ob unser Körper seine inneren Heilkräfte nutzen kann. Wir müssen den Weg bereiten, Seele und physischen Körper in Einklang bringen. Gesundes Essen, gesunde Gedanken, genügend Schlaf, keine Genussgifte, Bewegung und Entspannung sind Stationen auf diesem Weg.
  4. Sei kreativ! Beginne das zu tun, was dir Spaß macht. Ob singen, malen, basteln, schreiben. Es ist Balsam für die Seele.
  5.  Stelle dich innerlich auf das Ziel der Heilung ein. Gehe in Gedanken mit dem Fokus genau dorthin. Sei gewiss, es wird klappen, auch wenn derk Weg noch kurvig ist. Jede Besserung ist ein Erfolg, der gefeiert werden muss.

Unser Körper ist irgendwann in eine Schieflage geraten. Die meisten von uns sind gesund auf die Welt gekommen mit einem unglaublichen Potential. Anfangs war alles stabil. Irgendwann fingen wir an uns anzupassen: an die Familie, die Essgewohnheiten, die Schule, die Gesellschaft, den Kulturkreis und die Zeit, in die wir hinein geboren wurden. Das was auf das stabile Fundament aufgebaut wurde begann zu bröckeln, das Gebäude schräger zu werden und irgendwann bricht es fast zusammen. An einer Schwachstelle werden wir krank.

Als Coach und Mentor ist es jetzt wichtig zu spüren: Welches Potential hat genau dieser Mensch, der gerade vor mir steht? Dann wird er Schritt für Schritt vorwärts in ein „Wohlfühl-Leben“ begleitet, damit er eigenverantwortlich sein Leben und seine Gesundheit wieder in die eigenen Hände nehmen kann.

Natürlich dürfen wir keine falschen Hoffnungen wecken und suggerieren, dass wir zaubern könnten, aber ALLES ist möglich, manchmal Schritt für Schritt oder Schale für Schale (Zwiebelprinzip). Das heißt auch, dass man bei Beschwerden zum Arzt gehen sollte. Bei einem Beinbruch braucht man einfach Krücken oder bei lebensbedrohlichen Erkrankungen die Technik der heutigen Medizin. Aber wir sollten aufhören zu glauben, dass es für alles eine Pille oder eine Reparatur gibt.

Das alles ist ein Prozess: Angst wird durch Zuversicht ersetzt. Denn Angst blockiert alles, jede Zelle. Zuversicht löst diese Angst mit dem Glauben daran, dass es gut werden kann. So kommt Bewegung in das System Mensch und der Körper kann anfangen seine Heilarbeit zu tun.

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